Hyundai i30 Wagon Koreaner mit deutschen Tugenden

Kaum eine Automarke ist derzeit so ambitioniert unterwegs wie Hyundai. Mit dem neuen Kompaktkombi i30 Wagon setzen die Koreaner ein weiteres Highlight auf dem Weg nach oben.
Selbstbewusst: Nicht nur optisch hält der neue Hyundai i30 Wagon dem Vergleich mit der etablierten Konkurrenz stand. Tatsächlich ist er so gut, wie er aussieht.
Selbstbewusst: Nicht nur optisch hält der neue Hyundai i30 Wagon dem Vergleich mit der etablierten Konkurrenz stand. Tatsächlich ist er so gut, wie er aussieht.

Jede grosse Automarke hat ein Modell, das sie zu dem macht, was sie ist. Bei VW ist es der Golf, bei Ford der Focus. Bei Hyundai übernimmt diese Rolle der i30. Gestylt und entwickelt wurde er in Deutschland, gebaut wird er in Tschechien. Das Resultat überzeugt – auch beim neuen Kombimodell Wagon. 15 Zentimeter länger als die Limousine (4,48 m) wirkt er elegant und trotzdem dynamisch. Innen überzeugt er mit Platz für bis zu fünf Insassen und grossem Laderaum (582 bis 1642 Liter). Gleichzeitig stimmen Verarbeitung und Wertigkeit. Keine Schwäche auch im Fahrbetrieb: Komfort und Strassenlage sind klassenüblich gut. Entsprechend optimistisch blickt Diego Battiston, Chef Hyundai Schweiz, in die Zukunft: «Heute steht Hyundai für hochwertige Ausstattung in guter Qualität zu vernünftigen Preisen. Bis Ende Jahr wollen wir rund 2800 i30 verkaufen und den sechsten Gesamtrang in der Verkaufs-Hitparade einnehmen.» Tatsächlich bietet der neue i30 Wagon alles, was moderne Autofahrer erwarten: hochwertige Materialien mit angenehmer Haptik, tadellose Verarbeitung, attraktives Design und viel Komfortelektronik. Je nach Ausstattungsniveau gibt es LED-Tagfahrlicht, dynamisches Kurvenlicht, ein Glasschiebedach mit elektrischen Sonnenstoren, ein grosses Navigationsdisplay mit Touch-Screen-Bedienung, Multifunktionslenkrad, Rückfahrkamera, Reifendruck-Kontrollsystem, Berganfahrassistent und vieles mehr. Als Antriebe stehen drei Motoren mit Stopp-Start-Automatik zur Wahl. Das ist gegenüber der europäischen Konkurrenz noch etwas mager, zumal sich beide Benziner ziemlich müde anfühlen. Die souveränste und sparsamste Motorisierung stellt der Turbodiesel mit 128 PS und manuellem 6-Gang-Getriebe dar.

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