Zürich-Film-Festival-Eröffnung Alles «Lila, Lila» an der Filmgala

Klappe, die fünfte! Zurich-Film-Festival-Eröffnung.

Noch grösser, noch glamouröser: Das fünfte Zurich Film Festival begeistert auch internationale Stars. «Es ist schön, hier zu sein, ich liebe diese Stadt!», freut sich der deutsche Schauspieler-Liebling Daniel Brühl. Im Eröffnungs­film «Lila, Lila» (nach dem Roman von Martin Suter) mimt er einen Mann, der lügt, um eine Frau zu erobern. «Für die Liebe darf man alles tun», ist seine Filmpartnerin Hannah Herzsprung überzeugt.

Auch Satiriker Viktor Giacobbo belügt Frauen: «Weils praktisch ist.» Nur TV-Moderatorin Sandra Studer flunkert nie: «Mein Mann Luka würde es sofort merken.» Und Künstler Dieter Meier meint: «Wieso nicht die Wahrheit auf witzige Weise sagen? Das beeindruckt.»

Beeindruckend auch, was die Organisatoren Nadja Schildknecht und Karl Spoerri in fünf Jahren erreicht haben: Sie schufen aus einem «Luftschloss» einen Event der Extraklasse. «Das Festival hat den Charme von Cannes und den Glamour von Hollywood», schwärmt Nationalrat Filippo Leutenegger. Weniger glamourös: Rapper Stress im Holzfäller-Look. Gattin Melanie Winiger störts nicht: «Sogar so sieht er umwerfend aus.»

Nach der Premiere im Kino Corso feiern 800 Gäste im Globus weiter.
Und «Lila, Lila»-Regisseur Alain Gsponer bereut beim Anblick der Sushi-Bar fast, «dass ich mir vor dem Anlass eine ‹Sternen›-Bratwurst gegönnt habe».

Auch interessant