5 Fragen an ein Buch Arbeit und Struktur

Das Buch von Wolfgang Herrndorf
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Worum geht es?
Im Februar 2010 wird beim deutschen Schriftsteller Wolfang Herrndorf ein Glioblastom, ein bösartiger Hirntumor, entdeckt. Viel Zeit bleibt ihm nicht mehr. Im Blog «Arbeit und Struktur» (neben dem Buch immer noch online lesbar: www.wolfgang-herrndorf.de) dokumentiert Herrndorf seine letzten Monate. Seine Verzweiflung, seine Ängste vor dem Tod, aber auch seinen Lebenswillen, der sich in einer nie dagewesenen Produktivität und Konzentration aufs Schreiben von Romanen zeigt.

Wer ist der Autor?
Wolfgang Herrndorf studierte Malerei und arbeitete u. a. als Illustrator für das Satiremagazin «Titanic». 2002 erschien sein Romandebüt «In Plüschgewittern». Der Durchbruch als Autor gelang ihm mit dem Jugendroman «Tschick» (2010). Herrndorf hat sich am 26. August 2013 mit 48 Jahren in Berlin erschossen.

Der wichtigste Satz?
«Menschliches Leben endet, wo die Kommunikation endet, und das darf nie passieren. Das darf nie ein Zustand sein. Das ist meine grösste Angst.»

Wie liest sich das Buch?
Herrndorfs Aufzeichnungen sind unendlich traurig – aber nie Tränendrückerliteratur. Trotz aller Nähe bewahrt er Distanz. Lässt aus, was zu privat ist.

Nach der Lektüre?
Wer es noch nicht getan hat: den Roman «Tschick» lesen.

Und hier geht es zum Bestellen des Bueches «Arbeit und Struktur» von Wolfgang Herrndorf.

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