5 Fragen an ein Buch China intern

«99 Särge» von Qiu Xiaolong
© Inge Jurt

Worum geht es?
In einem Luxushotel mitten in Schanghai wird der Direktor der Behörde für Wohnungsbau tot aufgefunden. Er hat sich erhängt. Oder wars gar kein Selbstmord? Oberinspektor Chen, eigentlich nur in beratender Funktion bei dem Fall tätig, begegnet hier einer neuen Dimension von Verbrechen. Auf der einen Seite steht die allgegenwärtige Partei mit korrupten Beamten und illegalen Geschäften, auf der anderen Seite die unsichtbare, aber ebenfalls mächtige Meute der Internetgemeinde, die das Netz nutzt, um politische Missstände aufzudecken, ungeachtet der Gefahr, in die sie sich dadurch begibt.

Wer ist der Autor?
Der Chinese Qiu Xiaolong hat seine Heimat 1989 aus politischen Gründen verlassen und lebt seither in den USA. «99 Särge» ist bereits der achte Fall der beliebten Reihe um Oberinspektor Chen.

Ein vielsagendes Zitat?
«Wenn das Kaninchen erwischt wird, werden auch die Hunde mitgekocht.»

Für wen?
Wer sich für China interessiert, erhält mit diesem Krimi einen vielschichtigen Einblick ins chinesische Alltagsleben. Die Hauptfigur ist nicht nur aufrechter Polizist, sondern auch gefeierter Poet – eine faszinierende Kombination.

Das Fazit?
Ein politisch hochaktueller Krimi, gewürzt mit poetischen Einschüben. 

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