5 Fragen an ein Buch Liebe und Tod

Feuer ist eine seltsame Sache von Lisa Elsässer
© HO

Worum geht es?
Um alles. Und nichts. Um einen Vater, dessen Taschen mit Kassenbons gefüllt sind, und um Schubladen mit Kinderuhren, die er seit Jahren jeden Morgen aufzieht. Um zwei Mädchen, die die sterbende Tante besuchen und keine Ahnung haben vom stillen Schmerz ihrer Mutter. Um den ersten Liebesbrief und das langsame Verlöschen im Altersheim.

Wer ist die Autorin?
Die Urnerin Lisa Elsässer, 63, wurde für ihr literarisches Schaffen schon mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt erschienen «Die Finten der Liebe» und der Gedichtband «Da war doch was».

Eine typische Passage?
«Die Aussenwelt ist vergraute Kontur, verschmutzte Wirklichkeit. Spinnweben hängen daran. Nur die Katze schleicht nah am Fenster, manchmal bleibt sie stehen, spitzt die Ohren und versucht von aussen dasselbe wie ich von innen: etwas zu sehen.»

Das Besondere?
Dass Lisa Elsässer auch Gedichte schreibt, ist in ihren Geschichten spürbar. Bedacht sind die Worte gewählt, scharf gezeichnet ihre Beobachtungen, respektvoll ihr Umgang mit der Sprache.

Nach der Lektüre?
So angedeutet die Begegnungen mit Lisa Elsässers Figuren auch sind, so nachhaltig klingen die 16 Geschichten nach.

Und hier geht es zum Bestellen des Bueches «Feuer ist eine seltsame Sache» von Lisa Elsässer.

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