5 Fragen an ein Buch Im Sektensumpf

Adler Olsen
© Inge Jurt

Worum geht es?
Eine junge Frau wird anscheinend absichtlich mit einem Auto überfahren und tödlich verletzt. Kommissar Carl Mørck soll ermitteln. Kein Wunder, hat er wenig Lust – der Fall liegt 17 Jahre zurück. Als aber ein Polizist Selbstmord begeht, der seit Jahren in der Sache ermittelt und die Spuren in den Kreis einer obskuren Sekte führen, ist Mørcks Ehrgeiz entfacht.

Wer ist der Autor?
Der 65-jährige Däne Jussi Adler-Olsen verrät auch im sechsten Thriller um Ermittler Mørck, dass er aus einer Psychologen-Familie stammt: Die Figuren sind scharf gezeichnet, ihre Motive selbst im abgründigsten Handeln nachvollziehbar.

Was stört bei der Lektüre?
Mørcks arabischer Assistent Assad soll mit seinen immer wieder falsch verwendeten Sprachfloskeln eine Prise Humor in die Geschichte bringen. Einschübe, die eher bemüht denn auflockernd wirken.

Womit überzeugt das Buch?
Während sich das Interesse des Sonderdezernats Q am alten Fall zögernd steigert, fällt in der Parallelgeschichte im Sektenmilieu ein subtil errichtetes Lügengebilde ebenso zögernd in sich zusammen. Das Pendeln zwischen diesen Welten fesselt beim Lesen zunehmend.

Die offene Frage hinterher?
Wann endlich wird das Geheimnis um Assads Albträume und seine düstere Vergangenheit gelüftet?

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