«Savages» (USA) Da führt kein Weg zurück

Darum gehts: Die Freunde Ben und Chon führen ein unbeschwertes Leben. Sie teilen sich eine Villa am Meer, die schöne Freundin O., und Geldsorgen kennen sie auch nicht: Die zwei dealen mit Marihuana.
Trügerische Idylle: Was in Pastell beginnt, endet für die Freunde Chon, O. und Ben in Blut und Tränen.
© © Universal Pictures Trügerische Idylle: Was in Pastell beginnt, endet für die Freunde Chon, O. und Ben in Blut und Tränen.

Die Qualität der Drogen spricht sich jedoch nicht nur bei den Konsumenten herum. Und so ist die Botschaft eines mexikanischen Kartells überdeutlich, an einer Beteiligung scheint kein Weg vorbeizuführen. Als sich Ben und Chon weigern, wird O. entführt. Doch statt das geforderte Lösegeld zu zahlen, jagen sie einen Drogentransporter des Kartells in die Luft und setzen die Mexikaner ihrerseits unter Druck. So kommt es in der Wüste zum (doppelten) Showdown.

Die Schauspieler: Neben den Stars Salma Hayek, Benicio Del Torro und John Travolta überzeugen auch frische Gesichter: Aaron Taylor-Johnson, Taylor Kitsch und Blake Lively.

Der prägende Satz «Nicht du veränderst die Welt, die Welt verändert dich.»

Der Regisseur: Oliver Stone, der mit «Platoon» (1986), «Wall Street» (1987) und «Natural Born Killers» (1994) Filmgeschichte geschrieben hat, weiss noch, wies geht. Nach schwächeren Filmen kann er jetzt wieder zeigen, dass er zu den ganz Grossen gehört.

Das Fazit: Hollywood pur. Harte Kerle, schöne Frauen, (etwas gar viel) Gewalt, ein paar coole Sprüche und – je nach Sichtweise – auch noch ein Happyend. Alte Schule eben.

 

Bewertung: * * * *
Länge: 131 Min.
Regie: Oliver Stone
Kinostart: 11.10 

 

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