5 Fragen an ein Buch Mord im Gebirge

das Buch von Antonio Manzini
© Inge Jurt

Worum geht es?
Kommissar Rocco Schiavone wird von Rom ins Aosta-Tal strafversetzt. Sein Unmut richtet sich gegen alles und alle: Der Himmel ist zu grau, das Wetter miserabel, die Kollegen (fast alle) blöd. Um auf Touren zu kommen, raucht er täglich etwas Gras. Auch vor illegalen Handlungen schreckt der smarte Ermittler nicht zurück. Als im Gebirge eine von einer Schneeraupe zermalmte männliche Leiche aufgefunden wird, muss er sich trotz Schnee und ungeeigneter Kleidung ans Werk machen. Doch sein Ehrgeiz ist geweckt.

Wer ist der Autor?
Antonio Manzini, 48, ist Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Der Römer hat bereits zwei Romane und eine Kurzgeschichte veröffentlicht.

Ein bezeichnender Satz?
«Er hasste es, einbestellt zu werden, er hasste die Staatsanwaltschaft, er hasste dieses Klima, und er hasste die Tatsache, dass noch 3650 Tage bis zu seinem fünfundfünfzigsten Geburtstag fehlten.»

Für wen?
Für all, die Krimis mit Lokalkolorit mögen.

Nach der Lektüre?
Am Ende des Buches hat man diesen Misanthropen, diesen Gras rauchenden, krumme Touren drehenden, ständig fluchenden Kommissar lieb gewonnen. Denn unter der rauen Schale verbirgt sich ein einfühlsamer Mensch.

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