Jean-Michel Basquiat Der Überflieger

Nichts war vor ihm sicher. Möbel, Türen, Papierfetzen, Kühlschränke oder Holzlatten bemalte Jean-Michel Basquiat (1960 bis 1988) mit skelettartigen Körpern, gefallenen Engeln, mystischen Figuren, kritzelte Dada-Gedichte, zeichnete Graffiti.
Stilsicher: Jean-Michel Basquiat in seinem Studio an der Great Jones Street, New York, 1985.
© Foto 2010 Pro Litteris, Zürich Stilsicher: Jean-Michel Basquiat in seinem Studio an der Great Jones Street, New York, 1985.

Frauen erlagen reihenweise seinem Charme. Madonna, Keith Haring und Andy Warhol zählten zu seinem illustren Freundeskreis, und die Kunstwelt lag dem New Yorker zu Füssen. In nur acht Jahren schuf Basquiat ein OEuvre von rund tausend Zeichnungen und tausend Gemälden. So kometenhaft der Aufstieg, so jäh das Ende. Mit erst 27 starb er an einer Überdosis. Die Fondation Beyeler zeigt nun die erste umfassende Retrospektive in Europa.

Fondation Beyeler Basel (Tel. 061 645 97 00 ): 9. Mai - 5. September, täglich 10 - 18 Uhr, Mittwoch 10 - 20 Uhr.

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