«Divergent» (USA) Einzigartig und gefährlich

die Entscheidung
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Beatrice ist anders. Was das heisst, ist ihr nich nicht klar. Doch nicht ohne Grund wählt sie die Fraktion der Furchtlosen. 

Die Geschichte: Im Chicago der Zukunft ist die Bevölkerung in fünf verschiedene Kategorien eingeteilt: die Furchtlosen, die Gelehrten, die Freimütigen, die Friedfertigen und die Selbstlosen. Zu Letzteren gehört Beatrice Prior. Die junge Frau steht kurz vor ihrem Eignungstest, bei dem ermittelt werden soll, in welche Fraktion sie am besten passt. Beatrice’ Test-Ergebnis ist beunruhigend: Sie besitzt mehrere Fähigkeiten gleichzeitig und gehört damit zu den «Unbestimmten». Diese extrem seltene Spezies wird von der undurchsichtigen, machtbesessenen Jeanine Matthews bekämpft, da sie befürchtet, dass das friedliche Nebeneinander durch die Mehrfachbegabten gefährdet ist. So muss Beatrice, die sich für die Fraktion der Furchtlosen entschieden hat, ihre wahre Identität verbergen. Klar, dass das nicht lange gut geht.

Die Schauspieler: Shailene Woodley überzeugte zuletzt als rebellische Tochter von George Clooney in «The Descendants». Kate Winslet als Jeanine tut dem Teeniefilm gut.

Die Hammerszene: Der «Initiationsritt» auf der garantiert spektakulärsten Seilrutsche ever. Nichts für Weicheier ... Aber Beatrice gehört ja auch zur Fraktion der Furchtlosen.

Die Regie: Dem Amerikaner Neil Burger ist nach «The Illusionist» (2006) und «Limitless» (2011) erneut eine spannungsgeladene Verfilmung gelungen.

Das Fazit: Die Mischung aus «Hungergames» und George Orwells «1984» ist gelungen. Für Fans von «Twilight» und «Panem» ein Must!

Bewertung ***
Länge 139 Min.
Regie Neil Burger. 
Kinostart 10. 4.

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