«Dead man down» (USA) Ein Racheengel undercover

Victor (Colin Farrell) ist ein Killer. Im Clan des New Yorker Unterweltchefs Alphonse (Terrence Howard) ist er der zuverlässigste Mann.
Gefährliches Spiel. Victor und Beatrice sind knapp einer Schiesserei entkommen. Alphonse (unten links) muss um sein Leben fürchten.
© Paul Seewer, HO Gefährliches Spiel. Victor und Beatrice sind knapp einer Schiesserei entkommen. Alphonse (unten links) muss um sein Leben fürchten.

Gut so, denn gerade jetzt schwebt der Boss in grosser Gefahr: Seit Monaten bedroht ein Unbekannter die Gang und bringt in unregelmässigen Abständen seine Mitglieder um. Dann tritt Beatrice (Noomi Rapace), eine junge Französin, in Victors Leben. Sie wohnt mit ihrer Mutter (Isabelle Huppert) im Apartmenthaus gegenüber. Mit einem Video, das zeigt, wie Victor einen Unbekannten umbringt, erpresst sie ihn. Er soll dafür den Mann bestrafen, der sie bei einem Autounfall entstellt hat.

Die Schauspieler Beeindruckend die Leistung von Colin Farrell («Total Recall») als Killer und Rächer: Schweigsam, geheimnisvoll, verletzlich. Auch Noomi Rapace («Millennium-Trilogie» von Stieg Larsson), die Lieblingsschauspielerin von Niels Arden Oplev, enttäuscht nicht. Sie spielt erneut eine an Körper und Seele verletzte junge Frau.

Der Regisseur Der dänische Regisseur Niels Arden Oplev ist vor allem wegen der Verfilmung von «Stieg Larsson – Verblendung», 2009, bekannt geworden, die ein grosser Hit wurde und zum erfolgreichsten skandinavischen Film aller Zeiten auf stieg.

Das Fazit Bereits nach den ersten Minuten wird heftig herumgeballert. «Dead Man Down» ist ein aktionsreicher Thriller mit einer unkonventionellen Liebesgeschichte. Gutes Drehbuch, spannend bis zum Schluss.

 

Bewertung: ****
Länge: 117 Min.
Regie: Niels Arden Oplev
Kinostart: 4. 4

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