100 Meisterwerke aus dem Städel Museum Eine Reise mit Bildern

Jetzt in der Fondation de l’hermitage Lausanne: Entdeckungsreise durch die Kunstsammlungen von internationalem Ruf.

Der Frankfurter Gewürzhändler und Bankier Johann Friedrich Städel (1728–1816) hatte zwei Leidenschaften: Reisen und Kunst. Eine Anekdote ­besagt, dass er nach einem Besuch in Schaffhausen gestand, den berühmten Rheinfall nicht gesehen zu haben. Verärgert über das verpasste Spektakel, liess der Mäzen das Naturereignis von einem Künstler malen. Das Bild soll ausschlaggebend für seine legendäre Sammlung gewesen sein, deren Kupferstiche ­Johann Wolfgang Goethe besonders ­faszinierten.

Als Städel starb, hinterliess er 500 Gemälde und 2000 Zeichnungen und Druckgrafiken. Der Junggeselle ­legte damit den Grundstein für eines der ältesten Kunstmuseen Deutschlands.

Die Hermitage setzt mit der aktuellen Schau ihre Entdeckungsreise durch Kunstsammlungen von internationalem Ruf fort. Es ist ein Spaziergang, der von der Romantik bis zum Expressionismus führt: realistische Landschaftsbilder von Corot und Courbet, impressionistische Gemälde von Renoir und Degas. Werke von Munch oder Ensor stehen für den Symbolismus. Kontrastierend dazu die Malerei der Gruppe Nabis, vertreten durch Bonnard, Vallotton und Vuillard.

Fondation de l’hermitage Lausanne VD
Bis 24. 5. Di–So 10–18, Do bis 21 Uhr,
Tel. 021 - 320 50 01, Publikation CHF 56.–

www.fondation-hermitage.ch

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