"The Iron Lady" (GB) Eine Studie der Macht

In einer geräumigen Küche bereitet eine alte Frau ihrem Mann das Frühstück zu. Sie scherzen und necken sich: Sie ist Margaret Thatcher (Meryl Streep), er ihr geliebter Ehemann Denis (Jim Broadbent). Bald merkt der Zuschauer, dass Frau Thatcher alleine in der Küche sitzt und Denis nur noch in ihrer Fantasie weiterlebt.
Hochs und Tiefs: Mit eisernem Willen setzt sich Margaret Thatcher in einer von Männer dominierten Welt durch.
Hochs und Tiefs: Mit eisernem Willen setzt sich Margaret Thatcher in einer von Männer dominierten Welt durch.

 Die Story: Die «Eiserne Lady» ist alt geworden, gewisse Anzeichen von Gedächtnisschwund machen sich bemerkbar. «The Iron Lady» zeichnet die faszinierende Geschichte einer Frau nach, die sich in einer von Männern dominierten Welt durchsetzen konnte und die erste Premierministerin Englands wurde.

Der Star: Meryl Streep brilliert als Margaret Thatcher. Oscar-verdächtig.

Die Verwandlung: Bevor Margaret Thatcher von ihrer Partei in den «Ring» geschickt wird, muss sie sich einer äusseren – und inneren – Verwandlung unterziehen: Frisur, Stimme, Kleider, alles muss die Wähler überzeugen. Äusserst spannend.

Die Regisseurin: Phyllida Lloyd («Mamma Mia!») vermischt in ihrem Film bewusst Fiktion und Fakten. Dass der Film starke Emotionen – positive wie negative – auslöst, ist kaum zu umgehen.

Bewertung: ****
Länge: 104 Min.
Regie: Phyllida Lloys
Kinostart: 1.3.

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