Kino: «127 HOURS» (USA) Eingeklemmt zwischen Felswand und Steinbrocken

Ein spannender und mitreissender Film, der durch eine authentische Geschichte und die ausgezeichnete Leistung des Hauptdarstellers überzeugt.
Aron sitzt in der Falle. Seine Chancen, lebend aus dem Canyon zu kommen, sind winzig.
© Pathé Films Aron sitzt in der Falle. Seine Chancen, lebend aus dem Canyon zu kommen, sind winzig.

Die Story: Aron Ralston ist ein versierter Bergsteiger, der das Wochenende im abgelegenen Canyonlands National Park von Utah verbringt. Er rast mit dem Bike durch die ergreifend schöne Landschaft, springt wie eine Ziege über Felskuppen, hilft zwei jungen Frauen, die vom Weg abgekommen sind. Dann geschieht das Unerwartete: Ein Felsbrocken löst sich unter seinen Füssen, Aron stürzt in den engen Canyon, der Brocken rollt über seinen Arm und klemmt seine Hand zur Felswand hin ein. Fünf Tage harrt der Pechvogel in dieser misslichen Lage aus. Dann, bevor ihn die Kräfte ganz verlassen, fällt er eine schwerwiegende Entscheidung.

Die Stars: Aron wird überzeugend von James Franco («Milk») gespielt. «Diese Figur kämpft wirklich gegen den Tod, und Aron musste für die Chance freizukommen das Risiko eingehen zu sterben.» Regisseur Danny Boyle («Slumdog Millionaire») hat die authentische Geschichte von Aron Ralston brillant und mit viel Dynamik inszeniert. Beide sind für einen Oscar nominiert.

Die Hammerszenen: Wie im Zeitraffer zieht ein unheimliches Gewitter über den Canyon hinweg. Aron riskiert, in der Wüste zu ertrinken. Kaum zum Aushalten: Arons blutige Selbstbefreiung.

Das Fazit: Die geplante Tour vor Abreise bekannt geben.

Bewertung: * * * *
Länge: 90 Min.
Regie: Danny Boyle.
Kinostart: 17. 2. 

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