«The Fighter» (USA) Er boxt sich durchs Leben

Mickey Ward verdient sein Geld als Strassenarbeiter und träumt von einer Boxerkarriere.
Gibt sich nicht geschlagen: Mickey Ward (Mark Wahlberg) kämpft gleich an mehreren Fronten.
© Ascot Clik Gibt sich nicht geschlagen: Mickey Ward (Mark Wahlberg) kämpft gleich an mehreren Fronten.

Doch steht er im Schatten seines Bruders Dicky, über den gerade ein Film gedreht wird. Der drogenabhängige Ex-Boxer glaubt, dass der Dokfilm seine frühere Sportlerkarriere beleuchtet, tatsächlich geht es um Porträts von Cracksüchtigen. Als Dicky, fürs Boxtraining seines Bruders zuständig, wegen Drogen und Schlägereien im Gefängnis landet, ist Mickey auf sich gestellt. Er sucht sich einen neuen Trainer, trennt sich von seiner Mutter und Managerin Alice und rüstet sich für den grossen Kampf: die Weltmeisterschaft.

Die Stars: Christian Bale spielt den crackabhängigen Dicky mit schmerzhafter Intensität. Auch Melissa Leo überzeugt als Mutter, die nur das Beste für ihre Söhne will und das Gegenteil erreicht. Beide wurden für ihre Darstellung mit dem Oscar als bester Nebendarsteller ausgezeichnet.

Der Schlüsselmoment: Mickey besucht seinen Bruder im Knast: «Du bist nicht ich! Du hattest ja schon genug Probleme damit, du selbst zu sein. Wohin hat das geführt? Sieh dich doch mal um!»

Der Hintergrund: Die Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten in den 1990ern. Den echten Kampf Mickey Ward gegen Sanchez gibts auf Youtube.

Das Fazit: Ein Boxerdrama, in dem die härtesten Kämpfe nicht im Ring, sondern in der Familie ausgetragen werden. Solid, aber entsprechend dem Genre vorhersehbar.

Bewertung: * * * 
Länge:
115 Min.
Regie: David O. Russell
Kinostart: 31. 3.

 

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