«Belle & Sebastian» Eine tierische Freundschaft

Sebastian und die Hündin Belle
© HO

Ab der ersten Begegnung empfindet Sebastian eine tiefe Freundschaft für die verwilderte Hündin Belle. 

Die Story In einem kleinen Dorf in der französischen Region Rhônes-Alpes reisst ein wildes Tier – man nimmt an ein Wolf – die Schafe der Einwohner. Man beschliesst, die Bestie abzuschiessen. Sebastian (Félix Bossuet), ein Waisenjunge, freundet sich mit dem «Ungeheuer» an, das nichts anderes ist als eine Hündin, die vor ihrem Peiniger davongelaufen ist. Für die beiden beginnt ein gefährliches Abenteuer, denn auch die deutsche Besatzung im Dorf macht Jagd auf die Hundedame Belle. Und auf Flüchtlinge, die über die unbewachte Grenze in die Schweiz wollen.

Die Darsteller Über 2400 Kinder haben sich beim Casting für die Rolle des Sebastian eingefunden. Die Wahl fiel auf Félix Bossuet. «Ich mochte seine Persönlichkeit. Er ist ein intelligenter und mutiger Junge», so Nicolas Vanier. Die Rolle der hinreissenden Belle wird von drei Pyrenäen-Berghündinnen übernommen. In den Grossaufnahmen sieht man ausschliesslich Garfield, den Star unter ihnen. 

Der Regisseur Nicolas Vanier ist ein französischer Abenteurer, Schriftsteller und Filmemacher. Berührend und naturnah war auch sein 2008 gedrehter Film «Der Junge und der Wolf».

Der Satz Der grossväterliche Freund: «Wir jagen ein Raubtier und kommen mit einem Zicklein zurück.»

Das Fazit Ein Film für die ganze Familie, mit atemberaubenden Bildern aus den französischen Alpen. Eine Anmerkung für Züchter von Pyrenäen-Berghunden: Bereitet euch auf einen Ansturm vor!



Bewertung ****
Länge 94 min.
Regie Nicolas Vanier
Kinostart 19.12

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