Kinofilm: Run all Night (USA) Abrechnung unter zwei Vätern

Run all Night

Wohin nur? Auftragskiller Jimmy Conlon (Liam Neeson) wird durch New York gejagt. Dabei muss er seinen Sohn vor dem Paten Maguire schützen.

Die Geschichte Einst war er der Schrecken der Unterwelt, heute wird Jimmy Conlon von den Gesichtern jener heimgesucht, die er auf dem Gewissen hat. Trost spendet nur der Alkohol und die langjährige Freundschaft zum Gangsterboss Shawn Maguire. Dies ändert sich schlagartig, als Conlon den missratenen Sprössling seines alten Freundes erschiesst. Dieser Danny hatte zuvor Conlons eigenen Sohn Mike bedroht, der zufällig Zeuge einer Abrechnung mit albanischen Heroin-Dealern wurde. Vorbei ist es mit den tröstenden Worten zwischen zwei alten Haudegen – nun gehts zur Sache. Maguire will Rache und mobilisiert dafür seine ganze Mannschaft, während der Einzelgänger Conlon nur daran denkt, die Haut seines Sohnes zu retten.

Der Schauspieler Liam Neeson spielt seit Jahren den abgekämpften Rächer. Das kann er aus dem Effeff. Und Charakterdarsteller Ed Harris als Gangsterboss ist ein würdiges Gegenüber.

Die Hammerszenen Rasant inszenierte Verfolgungsjagd durch die verstopften Strassen von Brooklyn und ein packendes Katz- und-Maus-Spiel in einem riesigen heruntergekommenen Apartmentkomplex.

Die Regie Nach «Unknown Identity» und «Non-Stop» ist dieser Action-Thriller die dritte Zusammenarbeit des spanischen Regisseurs Jaume Collet-Serra mit Liam Neeson. Routiniert und visuell stark.

Das Fazit Überraschungen gibts keine in dem Plot, dafür jede Menge Spannung, Action und Schiessereien. 

Bewertung ***
Länge 114 Min
Regie Jaume Collet-Serra
Im Kino

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