«The Grand Budapest Hotel» (USA/D) Turbulenzen im Grandhotel

Bald ist sie vorbei, die Idylle
© HO

Concierge Gustave (r. Ralph Fiennes) hat im Gradhotel alles im Griff. Bis Madame D. (Tilda Swinton) ihm ein Bild vererbt.

Die Story Irgendwo in Osteuropa in den 1930er-Jahren. Held dieser turbulenten Geschichte ist Gustave, seines Zeichens Chef-Concierge des legendären Grand Budapest Hotels. Mit viel Sinn für Details und noch mehr Gespür für seine angejahrten weiblichen Gäste prägt er den Charme des altehrwürdigen Hotels. Als die wohlhabende Madame D. kurz nach ihrem Aufenthalt stirbt, lässt es sich Gustave nicht nehmen, sich persönlich von ihr zu verabschieden. Die Verwandtschaft indes ist nicht entzückt, dass die alte Dame ihr wertvollstes Gemälde ausgerechnet einem Concierge vermacht hat, und hetzt ihm den zwielichtigen Jopling auf den Hals. Dass gerade der Zweite Weltkrieg ausbricht, macht die Flucht für Gustave, der mit dem gewitzten, aber staatenlosen Lobby-Boy Zero unterwegs ist, nicht gerade einfacher.

Das Staraufgebot Wo beginnen? Mit Ralph Fiennes, Tilda Swinton, Bill Murray? Willem Dafoe, Jeff Goldblum, Jude Law? Da wären noch Adrien Brody, Edward Norton und die Neuentdeckung Tony Revolori …

Die Hammerszenen Die Flucht aus dem Gefängnis. Oder auch die Verfolgungsjagd auf der Skipiste (007 lässt grüssen).

Der Regisseur Der Amerikaner Wes Anderson, 44, («Moonrise Kingdom», «The Royal Tenenbaums», «Rushmore») erhielt für den Film in Berlin kürzlich einen Silbernen Bären.

Das Fazit Ein herrlich verspieltes, detailverliebtes, stilvolles Zuckerbäckermärchen für Erwachsene – Filmgenuss pur!

Bewertung ****
Länge 99 Min. 
Regie Wes Anderson. 
Im Kino

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