Filmtipp: «Elser – Er Hätte die Welt verändert» (D) Es fehlten nur 13 Minuten

Elserer hätte die Welt verändert

Alles andere als gemütlich Georg Elser (Christian Friedel) wird nach seinem missglückten Attentat auf Hitler gefoltert und landet später im KZ Dachau.

Die Story Am 8. November 1939 legt Georg Elser (Christian Friedel) eine Bombe hinter dem Rednerpult von Adolf Hitler im Münchner «Bürgerbräu»-Keller. Durch einen Zufall verlässt Hitler 13 Minuten früher als geplant das Lokal – und entkommt dem Attentat. 13 Minuten, die den Lauf der Geschichte hätten ändern können. Hitlers Maschinerie wird in Gang gesetzt, der Schreiner Georg Elser schnell verhaftet. Mit Foltermethoden versucht man, aus Elser die Namen seiner Mithelfer – die es nicht gab – herauszupressen. Der Film schildert die Hintergründe des Attentats und erzählt die Geschichte des Mannes, der früh schon die Gefahr erkannte, die von Hitler ausging, und sich mutig dagegen wehrte.

Der Schauspieler Der deutsche Schauspieler und Musiker Christian Friedel («Das weisse Band», 2009) brilliert in der Rolle des Georg Elser.

Der Regisseur Oliver Hirschbiegel ist ein deutscher Filmemacher. Weltbekannt machte ihn der Film «Der Untergang» (2004) mit Bruno Ganz in der Rolle des Hitler.

Die Szene Die Brutalität, mit der Georg Elser gefoltert wird, ist schwer auszuhalten.

Das Fazit Der Film widerspiegelt ein Stück deutscher Geschichte, die kaum aufgearbeitet worden ist, und zeigt zugleich, wie nah Glück und Unglück beieinanderliegen. Wie viel Schmerz und Leid hätte Elser mit seiner Tat verhindern können, wenn er um diese verdammten 13 Minuten nicht betrogen worden wäre. 

Bewertung ****
Länge 110 Min
Regie Oliver Hirschbiegel
Kinostart 16. 4.

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