«Grace of Monaco» (F) Steiniger Weg zur Fürstin der Nation

Grace of Monaco
© HO

Grace gewinnt die Liebe und Anerkennung ihres Mannes zurück und wird zur unumstrittenen Fürstin von Monaco. 

Die Story: Die amerikanische Schauspielerin Grace Kelly (Nicole Kidman) heiratet 1956 Rainier III., Fürst von Monaco (Tim Roth). Fünf Jahre später versucht de Gaulle mit allen Mitteln, das Fürstentum zu annektieren. Grace, die ihren Platz am Hof noch nicht gefunden hat, muss sich nun zwischen Monaco und Hollywood entscheiden.

Die Schauspieler: Grace von Monaco, die Stilikone der 60er- und 70er-Jahre, zu spielen, ist nicht einfach. Und Nicole Kidman polarisiert. Die einen finden sie für die Rolle der Fürstin wie geschaffen – die anderen verzeihen ihr den Hang zu Botox nicht (wobei sie damit anscheinend aufgehört hat). Etwas blass: Tim Roth in der Rolle des Fürsten.

Der Regisseur: Der Franzose Olivier Dahan feierte seinen internationalen Durchbruch 2007 mit «La vie en rose» (Oscar für Marion Cotillard als Edith Piaf). Sein Faible für Biografien setzt er nun mit «Grace of Monaco» fort.

Die Szene: Grace unterzieht sich einer harten Ausbildung bezüglich Sprache, monegassischer Geschichte und Hofzeremoniell. Wunderbar erfrischend.

Der Palast: Das Fürstenhaus war bereits im Vorfeld «not amused» und liess durch einen Pressesprecher verlauten, beim Film handle es sich um eine Verdrehung der Familiengeschichte zu rein kommerziellen Zwecken, und er sei zu glamourös und fantasievoll.

Das Fazit: Unterhaltsames Kino mit Glamoureffekt. Sehr schöne Locations.


Bewertung ***
Länge 103 Min. 
Regie Olivier Dahan. 
Im Kino.

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