End of Watch Harter, ungeschönter Polizeialltag

Die Schauspieler Jake Gyllenhaal («Brokeback Mountain», «Zodiak») gibt eine der bes ten Leistungen seiner Karriere. Auch Michael Peña überzeugt.
Durch dick und dünn Brian (Jake Gyllenhaal, r.) und sein Kollege Mike (Michael Peña) sind harte Cops mit Sinn für Humor.
Durch dick und dünn Brian (Jake Gyllenhaal, r.) und sein Kollege Mike (Michael Peña) sind harte Cops mit Sinn für Humor.

Der Plot In South Central herrschen Zustän­ de wie in Sodom und Gomorrha. Drogen­ banden und Verbrecherkartelle beherrschen das Viertel von Los Angeles. Schiessereien, Menschenhandel, Bandenkriege und Verfol­ gungsjagden sind an der Tagesordnung – für die Polizei ist jeder Einsatz in der Gegend ein Himmelfahrtskommando.

Officer Brian Taylor (Jake Gyllenhaal) und sein langjähriger Partner Mike Zavala (Michael Peña) nehmen ihren Job ernst, todernst. Trotzdem ist ihnen der Humor nicht abhandengekommen. Als sie zufällig ein Drogendepot entdecken und ausheben, geraten die beiden ins Schussfeld eines mexikanischen Kartells. Und dieses ist für seine gnadenlosen Abrechnungen hinlänglich gefürchtet.

Die Schauspieler Jake Gyllenhaal («Broke­ back Mountain», «Zodiak») gibt eine der besten Leistungen seiner Karriere. Auch Michael Peña überzeugt. Beiden wirken, als wären sie tatsächlich ein lang eingespieltes Team.

Die Regie Dem Amerikaner David Ayer, 44, («The Fast and the Furious», «Harsh Times») ist in Los Angeles aufgewachsen, er verarbeitet seine Erfahrungen gern in seinen Filmen.

Die Besonderheiten Brian dreht im Film einen Dok-­Film über ihren Alltag als Polizisten und stattet sich und seinen Partner mit Mini­ Kameras aus, die ihre Einsätze 1:1 wiedergeben. Das bedeutet zwar verwackelte Aufnahmen, dafür wirken sie besonders authentisch.

Das Fazit Ein schonungsloser Streifen über den knallharten Polizeialltag, gewürzt mit einer gehörigen Portion Humor.

Bewertung: * * *
Länge: 109 Min.
Regie: David Ayer.
Im Kino.

Auch interessant