Kinofilm: «Heidi» Erfrischend schön

Heidi

Ab 10. Dezember im Kino: «Heidi».

Der Film Das Waisenkind Heidi führt in den Bündner Bergen ein einfaches Leben mit ihrem Grossvater, dem Alpöhi. Mit ihrem Freund, dem Geissenpeter, hütet sie Geissen und geniesst das Leben in luftiger Höhe. Doch dann wird sie von ihrer Tante abgeholt und nach Frankfurt zu einer wohlhabenden Familie gebracht: Sie soll dort Spielgefährtin der an den Rollstuhl gefesselten Klara sein. Heidi ist unglücklich, sie will nach Hause.

Die Schauspieler Anouk Steffen als Heidi ist grossartig: frech, übermütig, authentisch. Bruno Ganz ist die perfekte Besetzung für den Alpöhi, witzig auch Quirin Agrippi als bauernschlauer, mürrischer Geissenpeter.

Der Regisseur Alain Gsponer («Akte Grüninger», 2014) ist ein Schweizer Filmregisseur und Drehbuchautor.

Die Szenen Herzzerreissend: Heidi besteigt in Frankfurt einen Turm, um Ausschau auf ihre geliebten Berge zu halten. Doch weit und breit ist nichts zu sehen.

Das Fazit «Heidi» wird auch nach der x-ten Verfilmung nichts an Popularität verlieren. Im Gegenteil. Denn Alain Gsponer trumpft mit einer tollen Besetzung und verleiht dem alten Stoff viel Frische. Man wird dieses «Heidi» lieben und weltweit mit offenen Armen empfangen.

Länge 100 Min.
Regie Alain Gsponer
Kinostart 10. 12.

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