Alix Ohlin, In einer anderen Haut Helfersyndrom

5 Fragen an ein Buch
Helfersyndrom
© Paul Seewer, HO Helfersyndrom

Worum geht es?
Montreal 1996: Therapeutin Grace findet beim Langlaufen einen Mann, der sich das Leben nehmen wollte, und verliebt sich in ihn. New York 2002: Die junge Schauspielerin Anne versucht, in New York zu Jobs zu kommen. Und Iqaluit 2006: Psychologe Mitch lässt sich an eine Klinik in der Pampa versetzen, um eine Beziehung zu beenden. Drei Schauplätze zu unterschiedlichen Zeiten – doch die Schicksale der drei Protagonisten sind alle miteinander verwoben.

Was sagt die Autorin dazu?
«Am meisten Spass hat es mir bereitet, mich in Anne hineinzuversetzen, eine egoistische, manipulative Schauspielerin, die schliesslich ihren Narzissmus überwindet und lernt, sich um andere Menschen zu kümmern.» Alix Ohlin, 1972 in Montreal geboren, lebt zurzeit in Los Angeles.

Der wichtigste Satz?
«Je länger er sich weigerte, über den Vorfall zu reden, desto neugieriger wurde sie, was diesen schwarzen Fleck in seiner Vergangenheit betraf.»

Für wen?
Für alle, die gerne in menschlichen Tiefen stochern und Probleme wälzen.

Nach der Lektüre?
Puh … Lebenslust liest sich anders. Zum Glück keimt am Schluss etwas Hoffnung.

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"In einer anderen Haut" von Alix Ohlin (C. H. Beck)

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