«Hitchcock» (USA) Hinter den Kulissen von «Psycho»

Die Story Hollywood, 1959. Alfred Hitchcock, der Meister des Suspense, hat eben mit «Der unsichtbare Dritte» einen weiteren Kassenschlager abgedreht, als «Psycho» auf seinem Schreibtisch landet. Sofort ist «Hitch» vom Stoff über einen Frauenmörder mit Mutterkomplex begeistert.
Teamwork: Alma (Helen Mirren) steht ihrem Mann Alfred Hitchcock (Anthony Hopkins) tatkräftig zu Seite.
Teamwork: Alma (Helen Mirren) steht ihrem Mann Alfred Hitchcock (Anthony Hopkins) tatkräftig zu Seite.

Doch Paramount verweigert ihm überraschend die Unterstützung. Zu fragwürdig scheint dem Hollywood-Studio der Erfolg, zu riskant der Eingriff durch die strenge Zensur. Hitch hat keine Wahl. Er verpfändet sein Haus und finanziert den Film selbst. Seine Frau Alma steht ihm – wie bei allen vorherigen Filmen – mit Rat und Tat zur Seite. Sie schreibt mit am Drehbuch, schneidet den Film, hält ihm am Set den Rücken frei – erscheint aber in keinem Abspann. Erst als sie ihre eigenen Ziele verfolgt, realisiert Hitch, was er an seiner Frau hat.

Die Stars: Der charismatische Anthony Hopkins ist fast so gut wie Hitch himself. Scarlett Johansson, Jessica Biel und Toni Collette sind hübsche Hingucker. Doch keine glänzt wie Helen Mirren als Ehefrau Alma Reville.

Der Hammermoment: Die Duschszene – wie könnte es anders sein. Verblüffend: Die Angst in Scarlett Johanssons Augen wirkt erschreckend echt.

Die Zitate: «Vorsicht – alle Männer sind potenzielle Mörder …» Und: «Verglichen mit Orson Welles ist Hitch ein Schatz.»

Das Fazit: Der Blick hinter die Kulissen eines der berühmtesten Klassiker der Filmgeschichte ist auch dank den herausragenden Darstellern ein wahrer Genuss. 

Bewertung: * * * * 
Länge: 99 Min.
Regie: Sacha Gervasi
Kinostart: 14. 3.

 

 

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