Zu Besuch beim Maler Lorenz Spring Im Rhythmus der Farben

Lorenz Spring ist bekannt für seine FARBINTENSIVEN Bilder. In Zürich zeigt der Berner seine Lieblingsmotive: Blumen und Berge.
Geschafft: Lorenz Spring in seinem Atelier. Hinter ihm liegen die Bilder für die Zürcher Schau bereit.
© © Willy Spiller, Zurich, Switzerland Geschafft: Lorenz Spring in seinem Atelier. Hinter ihm liegen die Bilder für die Zürcher Schau bereit.

Das Atelier von Lorenz Spring, 48, befindet sich in Münsingen BE. Ein Maisonette-Haus, das der Künstler noch im Rohbau für seine Bedürfnisse hat umfunktionieren lassen. Viel Licht strömt durch die bis zum Boden reichenden Fenster. An den Wänden hängen unfertige Werke, auf einem Tisch stehen Farben, Pinsel und allerlei Gegenstände. Auffallend: ein grosser Spiegel. «Er dient mir als Fehlerfinder. Spiegelverkehrt muss sich das Auge jedes Mal auf eine neue Situation einstellen.»

Lorenz Spring ist in Uster geboren und in Bern aufgewachsen. In seinem angestammten Beruf als Bildhauer arbeitet er nicht lange, denn bald schon wechselt er zur Malerei. Ausgedehnte Reisen nach Paris, Rom, Ägypten und in die USA helfen dem jungen Mann bei der Suche nach dem eigenen Ausdruck. Mit 22 bestreitet Lorenz Spring seine erste Ausstellung in der Galerie Loeb in Bern, zwei Jahre später stellt er seine Werke bei Ernst Scheidegger in Zürich aus, mit 26 lernt er den Basler Galeristen Arnaldo Carzaniga kennen. «Es war ein Glücksfall.» Carzaniga, mit dem ihn heute noch eine tiefe Freundschaft verbindet, macht den jungen Berner international bekannt. Werner Bommer, in dessen Galerie er gerade ausstellt, kennt er seit bald zwanzig Jahren.

Galerie Werner Bommer, Zürich.
Bis 17. 11., Di–Fr 13–18, Sa 11–17 Uhr, Tel. 044 251 84 81.
www.galeriebommer.ch.

 

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