«A Most Violent Year» (USA) Dreckige Ölgeschäfte in New York

Most Violent Year

Die Gewaltspirale dreht sich. Abel (Oscar Isaac) ist ein Gutmensch, seine Frau Anna (Jessica Chastain) eine Gangstertochter. Das passt ganz gut zusammen.

Die Handlung 1981 gehört zu den schwärzesten Jahren in der Geschichte New Yorks, Korruption, Betrug und Gewalt beherrschen die Stadt. Abel Morales, der junge Inhaber einer Heizölfirma, hat ein gut laufendes Geschäft und setzt alles daran, sauber zu bleiben. Ein grosser Deal steht an – Morales will ein Verladegelände am Hafen übernehmen, was ihm die Vormachtstellung im Business einbringen soll. Einen Monat hat er Zeit, um das Geld aufzutreiben. Alles sieht gut aus, die Bank ist willig, ein Darlehen zu genehmigen. Doch dann überstürzen sich die Ereignisse. Seine Lastwagen werden entführt, die Fahrer zusammengeschlagen, die Familie bedroht, und schliesslich tritt auch noch die Justiz auf den Plan und klagt seine Firma an. Kann Abel seine moralischen Grundsätze in diesem Sumpf aufrechterhalten?

Die Schauspieler Oscar Isaac («Inside Llewyn Davis») ist der Al Pacino von heute. Grossartig. Jessica Chastain, bereits zweimal für den Oscar nominiert, als abgebrühte Gangstertochter überzeugt ebenfalls.

Ein bleibender Satz «Schau vorwärts, es ist die einzige Richtung, die du kontrollieren kannst.»

Der Regisseur Nach «Margin Call» (2011) und «All Is Lost» (2013) gelingt dem Amerikaner J. C. Chandor, 41, erneut ein spannungsgeladener Thriller.

Das Fazit Eine packende Aufsteigergeschichte in einem ungewöhnlichen Umfeld. Schafft es Abel, standhaft zu bleiben? Spannend bis zum Schluss! 

Bewertung ****
Länge 125Min.
Regie J. C. Chandor
Kinostart 9. 4.

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