«Der Medicus» (D) Im geheimnisvollen Orient

Der Medicus
© HO

Der begabte Arzt Rob (Tom Payne) wurde beim Sezieren von Leichen erwischt- nun droht ihm der Tod. 

Die Geschichte London, 11. Jahrhundert: Seine besondere Gabe, den herannahenden Tod eines Menschen zu spüren, erkennt Rob Cole, als er früh seine Mutter an die gefürchtete Seitenkrankheit, die Blinddarmentzündung, verliert. Ein verschrobener, herumziehender Bader nimmt den Waisenknaben auf und lehrt ihn das Basiswissen der medizinischen Heilkünste. Begierig saugt Rob alles auf, aber bald erkennt er, wie begrenzt die Mittel der Medizin in diesem Teil der Welt sind. Als er vom weltberühmten Arzt Ibn Sina aus Isfahan hört, macht sich der Junge aus London auf in den Orient. Da Christen in Persien jedoch gar nicht gern gesehen sind, gibt sich Rob als Jude aus. Anfangs öffnet ihm dieser Trick Tür und Tor. Doch am Ende droht ihm genau das zum Verhängnis zu werden. Die Besetzung Bei uns bekannt sind Ben Kingsley («Gandhi») als Ibn Sina und Halle Berrys Ehemann Oliver Martinez als Schah. Der Newcomer Tom Payne aus England gibt die Hauptrolle.

Der Hintergrund Der gleichnamige Roman des amerikanischen Autors Noah Gordon erschien Ende der 1980er und wurde umgehend zum Weltbestseller. An dem Buch kam – und kommt – kein Historienroman-Fan vorbei.

Die Special Effects Die verwinkelten Städte, endlose Wüsten und Massenszenen sind aufwendig gestaltet – die Faszination des Orients kommt überzeugend daher.

Das Fazit Das bildgewaltige Epos ist ein Filmvergnügen für die ganze Familie.


Bewertung ****
Länge 150 Min.
Regie Philipp Stölzl.
Im Kino.

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