«L’amour est un crime parfait» (F/CH) Der Professor & das schöne Geschlecht

Marc und die Frauen
© HO

Seine neue Liebe: die Mutter (Mitte) der von ihm vermutlich ermordeten Studentin Barbara.

Die Story: Marc (Mathieu Amalric) ist ein Literaturprofessor um die 40 und lebt mit seiner Schwester Marianne (Karin Viard) irgendwo in der Grenzregion zwischen der Schweiz und Frankreich. An der Universität betreut er ein Schreibatelier – und sammelt amouröse Abenteuer mit seinen Studentinnen. Eines Nachts nimmt er Barbara mit nach Hause. So weit, so gut. Bloss, die junge Frau wacht nach der gemeinsamen Liebesnacht nicht mehr auf. Marc will gar nicht wissen, woran sie gestorben ist. Er entledigt sich der Leiche in einem unwegsamen Gebiet. Auf dem Campus tauchen ein junger Polizist (Damien Dorsaz) sowie Anna (Maïwenn Le Besco) auf, die attraktive Mutter von Barbara, die mehr über die verschwundene Tochter wissen möchte.

Die Schauspieler: Mathieu Amalric, 48, gehört zu den gefragtesten französischen Film- und Theaterschauspielern («Schmetterling und Taucherglocke», 2007). Die Bretonin Maïwenn Le Besco, 38, wurde heuer zum zweiten Mal von «Glam’Mag» zur Sexiest Woman Alive gekürt. Nachvollziehbar.

Die Regisseure: Jean-Marie und Arnaud Larrieu sind Brüder. Mit Mathieu Amalric haben die beiden Franzosen bereits ihren vierten Film gedreht.

Die dringende Frage: Ist Marc ein Serienkiller, oder leidet er unter Amnesie?

Das Fazit: Bis zum Schluss spannungsgeladener Psycho-Thriller, auch wenn die Story manchmal zu entgleiten droht. Ein Genuss für all jene, die Mathieu Amalric mögen.

Bewertung ***
Länge 111 Min.
Regie Jean-Marie und Arnaud Larrieu.
Kinostart 10. 7.

 
 
Auch interessant