«Inherent Vice» (USA) Ein Tagedieb auf Gangsterjagd

Inherent Vice Kinofilm mit Joaquin Phenix

Wo bloss steckt die Ex und ihr Neuer? Privatdetektiv Doc (Joaquin Phoenix) und sein zwielichtiger Anwalt (Benicio Del Toro) versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen.

Die Geschichte Doc Sportello, seines Zeichens schmuddliger und dauerbekiffter Privatdetektiv im Los Angeles der wilden 1970er-Jahre, erhält unerwarteten Besuch seiner Ex. Angeblich soll Shastas neuer Freund, der steinreiche Immobilienhai Mickey Wolfmann, von seiner Frau und ihrem Liebhaber in die psychiatrische Anstalt eingeliefert werden. Doc, der die Trennung noch nicht verwunden hat, verspricht Hilfe. Doch zu spät. Mickey ist bereits verschwunden – und kurz darauf auch Shasta. Was folgt, ist eine abenteuerliche Jagd durch L. A., bei der Doc auf allerlei Gauner und den knallharten Cop Bigfood trifft.

Die Schauspieler Eben erst hat er sich im visionären Zukunftsdrama «Her» in ein Computerprogramm verliebt, schon überzeugt er uns erneut, diesmal als kiffender Detektiv: Joaquin Phoenix, 40, ist einer der vielseitigsten Schauspieler. Mit dabei auch Josh Brolin, Benicio Del Toro, Reese Witherspoon und Owen Wilson.

Die Regie Paul Thomas Anderson, 44, («The Master», 2012, «There Will Be Blood», 2007, «Magnolia», 1999) wagt sich mit «Inherent Vice» an die erste Kinoversion eines Romans von Thomas Pynchon. Sein Drehbuch ist übrigens für einen Oscar nominiert.

Das Fazit Die grellbunten Interieurs, die hypnotischen Überblendungen, wilden Kamerafahrten und Nahaufnahmen der kruden Charaktere machen diese Krimikomödie auch ohne Drogen zum psychedelischen Trip für die Zuschauer. 


Bewertung ***
Länge 148 Min.
Regie Paul Thomas Anderson.
Kinostart 12. 2.

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