«Trance» (GB) Verwirrspiel um ein Goya-Bild

Vincent Cassel im Film «Trance»
© ZVG

Kunstdieb Franck schaut blöd. Nach dem Goya-Raub findet der Gangsterboss den leeren Rahmen wieder. Wo hat Simon das ausgeschnittene Bild versteckt?

Die Story: Simon (James McAvoy) ist Kunstauktionator. Er verbündet sich mit einer Gangsterbande, um ein millionenschweres Goya-Gemälde zu stehlen. Beim Raub wird er am Kopf verletzt. Danach erinnert er sich nicht mehr, wo er das entwendete Bild versteckt hat. Gangsterboss Franck (Vincent Cassel) zieht eine Hypnotiseurin (Rosario Dawson) bei. Sie soll das verborgene Geheimnis von Simon ans Licht bringen. Doch damit öffnet sie eine Pandora-Büchse mit ungeahnten Folgen.

Die Schauspieler: Die Amerikanerin Rosario Dawson zeigt vollen Einsatz, sowohl stimmlich als Hypnotiseurin wie auch körperlich. Gut besetzt durch den französischen Schauspieler Vincent Cassel ist auch die Rolle des Gangsterbosses. Perfekt zum Duo passend: der junge Brite James McAvoy.

Der Regisseur: Danny Boyle gewann mit «Slumdog Millionaire» (2009) insgesamt acht Oscars. 2010 landete der Brite mit «127 Hours» erneut einen Grosserfolg. Zu «Trance» meint er: «Es gibt drei grossartige Rollen, die darum kämpfen, im Zentrum zu stehen. Solch ein Dreieck entfesselt eine wunderbare Dynamik.»

Der Satz: «Kein Kunstwerk ist ein Leben wert.»

Das Fazit: Der Film beginnt wie ein normaler Krimi, nimmt dann eine ganz andere Wendung und entführt uns in eine rätselhafte und aufregende Welt. Tempo- und spannungsreich. Kein Film für zarte Seelen.

Bewertung: * * * 
Länge: 101 Min.
Regie: Danny Boyle
Kinostart: 8. 8.

Auch interessant