Kinofilm: «Love & Mercy» (USA) Dunkle Schatten über einem Genie

love and mercy

Die legendären Beach Boys. Sie vermittelten an jeder Party gute Stimmung und befanden sich in den 60er- und 70er-Jahren auf der Höhe ihres Ruhms.

Die Story The Beach Boys waren in den 1960er- und 1970er-Jahren eine der weltweit erfolgreichsten Rock-Bands. Der Film erzählt über einen Zeitraum von 20 Jahren die ergreifende Lebensgeschichte von Brian Wilson – und zwar aus seiner persönlichen Sicht. Brian war nicht nur der kreative Kopf der Band, sondern auch ein Genie, das die Rock-Musik revolutionierte. Im Film erfahren wir von Brians Bekanntschaft mit der Autoverkäuferin Melinda, wie sich die beiden näherkommen, wie er ihr von seiner schweren Jugend und seiner Schizophrenie erzählt und wie ihn Dr. Landy tyrannisiert.

Die Schauspieler Die beiden Amerikaner Paul Dano (Schauspieler und Rockmusiker, «12 Years a Slave», 2013) und John Cusack (Schauspieler und Filmproduzent, «Maps to the Stars», 2014) verkörpern ihre Rollen bravourös. Paul Giamatti («Das Comeback», 2005) als böser Dr. Landy ebenfalls. Elizabeth Banks («Hunger Games») überzeugt als mitfühlende Melinda.

Der Regisseur Der Amerikaner Bill Pohlad, der die Hits «Brokeback Mountain» (2005) und «12 Years a Slave» produzierte, führt in diesem Bio-Pic Regie.

Die Szenen Fast unerträglich der böse und sektenhafte Umgang von Dr. Landy mit seinem Patienten Brian Wilson.

Das Fazit Eine einfühlsame Geschichte über einen grossartigen Musiker, untermalt mit Hits wie «Surfin’ USA» oder «Good Vibrations». Eine schöne Sommerunterhaltung mit leicht tragischer Note.

Bewertung ***
Länge 120 Min
Regie Bill Pohlad
Im Kino

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