«Beasts of the southern wild» (USA ) Kleine Erzählerin ganz gross

Die Story Die kleine Hushpuppy lebt mit ihrem Vater Wink in Bathtub, jenseits der Deiche tief in den Sümpfen der Südstaaten. Bathtub ist dem Untergang geweiht, trotzdem hängen die Bewohner an ihrem Stück Land.
In einer unwirtlichen Welt: Hushpuppy wohnt mit ihrem Vater in den Sümpfen von Süd-Louisiana und muss miterleben, wie ihre Welt zerbröckelt.
© Cinereach Ltd In einer unwirtlichen Welt: Hushpuppy wohnt mit ihrem Vater in den Sümpfen von Süd-Louisiana und muss miterleben, wie ihre Welt zerbröckelt.

Hushpuppy wurde von ihrer Mutter verlassen, der Vater, der um seine Krankheit weiss, will die Kleine auf ein Leben nach seinem Tod vorbereiten – manchmal mit recht brutalen Methoden. Das Mädchen wächst ziemlich wild auf und flüchtet immer wieder in eine Fantasiewelt, wo sie mit ihrer Mutter spricht, wo aber auch Gefahren in Form von Fabelwesen auf sie lauern.

Die Schauspieler: Die kleine Quvenzhané Wallis als Hushpuppy spielt grossartig und ist ein grosses Glück für den Film. Ebenso die Besetzung des Laienschauspielers Dwight Henry als Vater Wink.

Der Regisseur: Benh Zeitlin («Glory at Sea») und das Künstlerkollektiv Court 13 haben mit ihrem ersten Spielfilm einen fulminanten Start hingelegt. «Ich habe Hushpuppy all meine Weisheit und meinen Mut gegeben. Sie ist die Person, die ich gerne wäre», gesteht Benh Zeitlin.

Die Preise: Der Film wurde in Cannes mit der Caméra d’Or geehrt, am Sundance Festival gabs den Preis der Grand Jury. Vielleicht winkt gar ein Oscar …

Das Fazit: Eine berührende Geschichte, angesiedelt zwischen Märchen, Fiktion und Realität. Quvenzhané Wallis schliesst man vom ersten Augenblick an ins Herz.

 

Bewertung: * * * * *
Länge: 93 Min.
Regie: Benh Zeitlin
Kinostart: 20.12

 

Auch interessant