«La Famille Bélier» B/F Abnabelung «en chantant»

La Famille Bélier

Normale Familie mit Handicap. Unruhe in der Familie Bélier kommt erst auf, als Paula an einem Gesangswettbewerb teilnehmen will, der sie nach Paris führen könnte.

 

 

Die Story Die vierköpfige Familie Bélier wohnt auf dem Lande. Mit Ausnahme der 16-jährigen Paula sind alle gehörlos. Paula hilft überall mit, macht Bestellungen, verhandelt mit Handwerkern, verkauft Käse auf dem Markt. Doch dann verliebt sie sich in ihren Mitschüler Gabriel (Ilian Bergala) und tritt dem Schulchor bei, um in seiner Nähe zu sein. Als der Chorleiter Monsieur Thomasson ihre Stimme entdeckt, überredet er Paula, an einem Wettbewerb teilzunehmen.

Die Schauspieler Regisseur Éric Lartigau, 48, hat für seinen vierten Film eine hervorragende Schauspielerschar versammelt. Intensiv und komisch: Karin Viard («Rien à déclarer», 2010) als Mutter und François Damiens («Nathalie küsst», 2011) als Vater. Überzeugend und typisch französisch: Éric Elmosnino («Gainsbourg – Der Mann, der die Frauen liebte», 2010) als Musiklehrer Mr. Thomasson. Süss: die junge Sängerin und Schauspielerin Louane Emera.

Berührende Szene Wenn der gehörlose Papa seine Hand auf den Hals der singenden Tochter legt, um das Lied zu «hören».

Köstliche Szene Ein Streit unter Gehörlosen fährt nicht nur ein, er kann auch erheiternd sein.

Das Fazit «La famille Bélier» ist ein Coming-of-Age-Film, aber auch eine berührende Liebesgeschichte. Er behandelt zudem die Thematik des Zusammenlebens von gehörlosen Menschen und sogenannten «normalen». Und: Er ist sehr witzig.

Bewertung ****
Länge 105 Min
Regie Regisseur
Im Kino

 
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