«EVITA», ein Musical mit Welterfolg Leben einer Legende

Vom argentinischen Volk vergöttert, vom Militär allein gelassen, von der reichen Elite gemieden: EVA PERÓN. Ihre Lebensgeschichte als Musical.
Leidenschaft und grosse Gefühle: Es wird gefeiert und getanzt.
Leidenschaft und grosse Gefühle: Es wird gefeiert und getanzt.

Als im zweiten Akt Evita (Abigail Jaye ) zum Welthit «Don’t Cry for Me Argentina» ansetzt, wird es mucksmäuschenstill im Saal. Alle Blicke sind auf die schöne blonde Frau im weissen Abendkleid gerichtet. Die Gefühlswelle, die durch das Lied losbricht, ist fast greifbar. Gebannt lauscht das Publikum ihrem Gesang. Tränen kullern die Wangen runter, Taschentücher werden gezückt. Dabei hat man seit 1978, als das Musical «Evita» am Prince Edward Theatre im Londoner West End mit Musik von Andrew Lloyd Webber und Text von Tim Rice uraufgeführt wurde, den Song schon unzählige Male gehört. In Neuinszenierungen wie in Filmen.

1996 schlüpft sogar Pop-Ikone Madonna in die Rolle der Evita. Die Hollywoodproduktion erntete viele Preise, darunter auch drei Golden Globe Awards und einen Oscar für den neu komponierten Song «You Must Love Me». Das Musical «Evita» – in der Schweiz mit einer Starbesetzung aus dem Londoner West End – zeichnet die unglaubliche Geschichte der ehrgeizigen Maria Eva Duarte nach, die mit 15 die Provinz hinter sich lässt und nach Buenos Aires zieht. Dank ihren zahlreichen Affären klettert die junge Frau die Gesellschaftsleiter immer weiter nach oben: Model, Schauspielerin, gefeierter Medienstar. Auf einem Wohltätigkeitsfest trifft sie Juan Perón (Mark Heenehan), den zukünftigen Präsidenten von Argentinien. Beide merken, dass sie gegenseitig voneinander profitieren können. Also wird Evita seine Frau. Das Volk himmelt sie an, das Militär wird sie bis zu ihrem Tode nie unterstützen. Und die Elite ignoriert sie einfach. Evita stirbt 1952, im Alter von 33 Jahren. Das Volk trauert bis heute um ihre verlorene Ikone.

Neben den Hauptprotagonisten Evita und Juan, ersannen Lloyd Webber und Rice den revolutionären Studenten Che (Mark Powell) – nach dem Vorbild des Argentiniers Che Guevara.

«Evita» ist und bleibt eines der hinreissendsten und verführerischsten Musicals! 
 

Theater 11:
Zürich 9.–21. 9. 2010 und 1.–6. 3. 2011;
Musical Theater Basel: 
18.–30. 2011
Tel. 0900 800 800 (CHF 1.19/Min.)
www.ticketcorner.ch

 

 

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