Crans Montana Luxus im Hotel Le Crans, Adrenalin auf der Piste!

Crans-Montana ist sportlich: Weltklasse-Golf im Sommer, Ski-Weltcup im Winter. Crans-Montana ist auch luxuriös. Erste Adresse: das kleine, feine «Crans». Mehr Lodge denn Hotel.  
Pool im Le Crans
© HO

Man muss kein Held sein, das Wasser ist 34 Grad warm.

Sandrine ist eine Gute-Laune-Réceptionistin. Sie begrüsst ihre Gäste mit einem charmanten Lächeln, führt sie auf dem Weg ins Zimmer noch schnell in den Spa mit Outdoor-Pool (34 Grad auch im Winter!), in die Smoker’s Lounge und in den Weinkeller (alle Walliser Stars sind vertreten). Sie öffnet das Zimmer zur Anaconda-Suite, zeigt aufs urchige Cheminée und meint: «Wir machen Ihnen Feuer. Wann immer Sie wollen. Tag und Nacht.» Kein leeres Versprechen: «Le Crans» hoch über der quirligen Station ist fein und klein. Eher eine Lodge wie in den Rocky Mountains denn ein Hotel. Mit perfektem Service.

Beim 16-Punkte-Koch. Direktorin Paola Masciullo ist genauso freundlich wie ihre Réceptionistin. Und stolz aufs «Crans». Zu Recht: Der belgische Inneneinrichter Christophe Decarpentrie hat die sieben Zimmer, sechs Suiten und vier riesigen Appartements grosszügig eingerichtet. Der Gast wird bereits beim Frühstück verwöhnt: kein Buffet-Stress. Brötchen und die fünf hausgemachten Konfitüren kommen auf den Tisch, alles andere bestellt man sich «à la minute» aus der Karte.

Eine «Ardoise valaisanne» etwa mit Rohschinken, Trockenfleisch, Wurst, Speck und Nutella. Mittags wird auf der Sonnenterrasse aufgedeckt, abends übernimmt der Chef. Pierre Crepaud macht seinen Job so gut, raffiniert und überraschend, dass ihm der GaultMillau rechtzeitig auf die Wintersaison den 16. Punkt überreicht hat. Luxus hat seinen Preis: Doppelzimmer ab 550 Franken, Skala gegen oben offen.

Carven & geniessen. Der Ski-Weltcup macht immer wieder Station in Crans-Montana. Die Piste Nationale, die der Schweiz an der WM 1987 so viele Medaillen bescherte, ist noch immer legendär und für Hobby-Skifahrer eine echte Herausforderung. Geniesser ziehts auf die Plaine Morte. Sie starten auf über 3000 Metern über Meer (360-Grad-Panoramasicht) und carven an der Sonne gemütlich talwärts. Zwei «Boxenstopps» sind unerlässlich: «Le Chetzeron» (Filet vom Val-d’Hérens-Rind! www.chetzeron.ch) und «La Cabanne des Violettes» (Walliser Spezialitäten, www.cabanedesviolettes.ch). Nächster Weltcup-Termin: 1./2. März (Abfahrt und Slalom Frauen, www.skicm-cransmontana.ch).

Labels & Musik-Stars. Natürlich kann man in Crans auch wandern, schneeschuhwandern – oder ganz einfach durchs Dorf spazieren: Promi-Watching, Window-Shopping. Alle grossen Labels dieser Welt haben hier eine Boutique. Eindrücklich das Caprices Festival (Pop, Rock. Elektro) in einer mondänen Zeltstadt. Das Budget scheint unbegrenzt, also kommen jedes Jahr die ganz grossen Namen her (11.–19. April, www.caprices.ch).


Crans-Montana: 300 Sonnentage im Jahr! 140 km markierte Pisten, Snowpark, 27 Bahnen und Skilifte. Zwei Fis-Rennstrecken: Piste Nationale und Mont-Lachaux (www.crans-montana.ch)
Das Hotel: Le Crans, luxuröse Lodge hoch über dem Dorf mit nur 17 Zimmern und Suiten. Spa. 34-Grad-Outdoor-Pool. Smoker's Lounge. Top-Küche (neu 16 GaultMillau-Punkte)
Restaurants: Für Gourmets: «Pas de l’Ours», Franck Reynaud, 17 Punkte. Für Fondue und Raclette vom Feuer: «La Dent-Blanche» Info www.lecrans.com

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