Buch Mach mal Pause - mit einem Buch!

Ohne Roman läuft für sie nichts – schon gar nicht in den Ferien. Sei es im Strandkorb an der Nordsee, zwischen Dreitausendern in der Alphütte oder zu Hause in der Hängematte auf dem Balkon: SI-Redaktorinnen und - Redaktoren verraten, mit welcher Lektüre sie am liebsten abschalten, abheben oder verreisen.
Der vollkommene Schmerz, Ugo Riccarelli (dtv)
Der vollkommene Schmerz, Ugo Riccarelli (dtv)

Erzählerisch
DER VOLLKOMMENE SCHMERZ Ugo Riccarelli (Zsolnay)
Epos über zwei toskanische Familien im Zeitraum von hundert Jahren. Wortstark verwebt der Autor das Schicksal von Anarchisten, Schweinezüchtern, Fabrikanten, Pfaffen und Faschisten zu einem Familien-Quilt. Der Plot liess mich vom Land, in dem die Zitronen blühen, träumen – aber nicht nur!
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Herzergreifend
ALLE SIEBEN WELLEN Daniel Glattauer (Deuticke)
In meiner Lieblingsbuchhandlung nennen sie es das «Glattauer-Syndrom»: Wer «Gut gegen Nordwind» gelesen hat, kommt mit verzücktem Lächeln wieder und will unbedingt mehr. Der Grund ist einfach: Wir Frauen wünschen uns Männer wie Leo Leike. Unbekannte, die uns so originelle Mails schreiben, dass wir beim Lesen ins Dauergrinsen einer Frischverliebten verfallen. Ein Rendezvous muss nicht sein, zu schön ist die Illusion des Vollkommenen. Von diesem Zauber leben Glattauers Bücher. Leo schreibt Emmi, und Emmi schreibt Leo. In «Alle sieben Wellen» treffen sie sich – vielleicht.
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Glänzend
DIE KUNST DES STILVOLLEN VERARMENS Alexander von Schönburg (Rowohlt)
Das Buch schenkte mir meine Frau, als ich gekündigt hatte. Wir hatten 1 Haus, 2 Kinder, 2 Hunde und 1 Katze. Die Sorgen verflogen beim Lesen – und wir beschlossen zu verarmen. Nix da: Ich bekam einen neuen Job wie auch der Autor, ein Bruder der Fürstin Gloria von Thurn und Taxis.
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