«Olympus Has Fallen» (USA) Noch ist alles nur eine Fiktion

Der amerikanische Präsident Benjamin Asher (Aaron Eckhart) empfängt den südkoreanischen Premier Lee (Keong Sim) mit dessen Delegation im Weissen Haus. Bald schon stürmen bis auf die Zähne bewaffnete nordkoreanische Extremisten das Gebäude. Mit Ausnahme von Lee gehören alle Delegationsmitglieder der Organisation an.
Das Undenkbare. Gelungener Terroranschlag auf das Weisse Haus mit Geiselnahme des US-Präsidenten. Sprecher der Regierung: Trumbull (Morgan Freeman, u. r.).
© Paul Seewer, HO Das Undenkbare. Gelungener Terroranschlag auf das Weisse Haus mit Geiselnahme des US-Präsidenten. Sprecher der Regierung: Trumbull (Morgan Freeman, u. r.).

Federführend ist Lees rechte Hand Kang (Rick Yune). Sie nehmen Präsident Asher sowie dessen engsten Vertrauten gefangen. Ihr Ziel: Amerika einen schwerwiegenden Schlag zu verpassen. Im Chaos des Gefechts gelingt es dem ehemaligen Secret-Service-Agenten Mike Banning (Gerard Butler), sich ins Weisse Haus zu schleichen und Kontakt mit der Aussenwelt aufzunehmen.

Die Stars: Müsste ich mir einen Bodyguard zutun, würde ich den Schotten Gerard Butler («Mavericks») wählen. Seine Rolle als Mike Banning spielt er sehr überzeugend und mit viel Herzblut – vor allem mit viel Blut. Und Morgan Freeman (Trumbull, Sprecher des Weissen Hauses) beweist erneut: Er wäre der beste Kandidat für das Präsidentenamt.

Der Regisseur: Der Amerikaner Antoine Fuqua, 47, («King Arthur») gilt in der Filmbranche als grosses Talent seiner Generation.

Die Weltordnung: Trumbull befiehlt: «Rufen Sie die Russen, die Chinesen, die Briten und die Franzosen an. In dieser Reihenfolge.»

Das Fazit: Action und Spannung bis zum Schluss – und der grosse Wunsch, die Story möge Fiktion bleiben.

 

Bewertung: * * * *
Länge: 120 Min.
Regie: Antoine Fuqua.
Jetzt im Kino.

 

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