«Northmen – A Viking Saga» (D/SA/CH) Böse Jungs gegen starke Helden

Northmen - A Viking Saga
© HO

Mit etwas Glück gelingt es den gestrandeten Wikingern, die schottische Königstochter Lady Inghean gefangen zu nehmen. Anatole Taubman als Bösewicht Bovarr (u.l.).

Die Story Eine Horde von furchtlosen Wikingern strandet an der Küste von Schottland. Unter der Führung von Asbjörn (Tom Hopper) versuchen sie, sich nach Danelag durchzuschlagen. Unterwegs bringen sie Lady Inghean, die mutige Tochter des schottischen Königs Dunchaid (Danny Keogh), in ihre Gewalt. Zur Strafe hetzt der Monarch sein berüchtigtes «Wolfsrudel» auf die Wikinger. Dessen gnadenlose Anführer: Bovarr (Anatole Taubman) und Hjorr (Ed Skrein).

Die Schauspieler Beim Briten Tom Hopper («Black Sails», 2014) fallen zuerst die unglaublich durchtrainierten Arme auf. Und sein hühnenhaftes Äusseres. Der Schweizer Anatole Taubman (James Bond, «Ein Quantum Trost», 2008) mit Falke spielt wieder einmal den Bösen. Perfekt. Überraschend: der Schwede Johan Hegg, Frontmann der Melo-dic-Death-Metal-Band Amon Amarth in der Rolle des Valli.

Der Regisseur Der Urner Claudio Fäh, 39, ist bekannt für seine Action-Filme, wie «Sniper: Reloaded», 2011.

Die Szene Gleich am Anfang des Films wird der Zuschauer mit einer spektakulären und eindrucksvoll gefilmten Szene überrascht: Das Boot der Wikinger gerät in einen heftigen Sturm.

Der Satz «Nur ein ausgehungerter Nordmann kann plündern und rauben.»

Das Fazit «Northmen» ist ein solid gemachter Action- und Kostümfilm, temporeich, zwischendurch überraschend und spannend bis zum Schluss. 

Bewertung ***
Länge 98 Min.
Regie Claudio Fäh 
Kinostart 23. 10.

Auch interessant