Reisebuch Ohne Jetlag rund um den Erdball reisen

New Orleans mit den Augen eines Truman Capote sehen: Die etwas andere Literatur fürs Handgepäck.
Ohne Jetlag rund um den Erdball reisen
Ohne Jetlag rund um den Erdball reisen

Truman Capotes Reiseschilderungen sind Glanzstücke des New Journalism. Der Schriftsteller («Frühstück bei Tiffany») wird 1924 in New ­Orleans geboren, wächst in den Südstaaten auf, bis ihn seine Mutter als Achtjährigen nach New York holt. «Diese Stadt ist ein Mythos … Ein Götzenbild mit Ampelaugen, die dem einen freundlich grün leuchten, dem anderen zynisch rot.»

Capote ist ein begnadeter Beobachter, verwandelt seine Eindrücke und Begegnungen in Literatur. Gerade mal 25 Jahre alt, reist er 1949 nach Europa. Vier Jahre nach Kriegsende hält er sich an Orten wie Ischia, Tanger, Taormina, Triest, Dubrovnik auf.

«Keine Frage, der Zug war uralt. Die Sitze hingen durch wie die Lefzen einer Bulldogge, die Fenster waren zum grössten Teil herausgeschlagen, und wo es noch Scheiben gab, hielten sie nur noch mit Klebeband zusammen. Im Gang begab sich eine Katze auf die Pirsch, und es war anzunehmen, dass sie fette Beute machen würde.»

Mit diesen Zeilen beginnt Capotes Beschreibung seiner Zugfahrt von Granada nach Algeciras. Mit jeder Zeile atmen wir Lesenden den Duft jener Zeit. Haben das Gefühl, neben Capote im Zug zu sitzen. «Es war also richtig, dass ich nach Europa gereist war – und wenn nur, um das Staunen wieder zu lernen.»


Der Verlag veröffentlicht die Repor­tagen des Amerikaners im Format des legendären Moleskin-Notizbuches. Es passt in jede Westentasche. Ein himmelblaues, seidig schimmerndes Kleinod, das man nicht so schnell aus der Hand gibt. Ein Werk, das ein­tauchen lässt in eine Zeit, als Reisen noch ein Abenteuer und Massen­tourismus ein Fremdwort war.

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