«All is lost» (USA) Gnadenloser Überlebenskampf

Robert Redford hat bereits in unzähligen Filmen bewiesen, dass er zu den ganz Grossen in Hollywood gehört. In seinem neusten Film «All is Lost» zeigt der Oscar-Preisträger als namenloser Skipper sein ganzes Können.
Kino-Ikone Robert Redford
© HO

Dem ersten Sturm hat der Skipper (Robert Redford) getrotzt- doch es kommt schlimmer.

Die Geschichte Wind, Wetter – und wohl auch das Leben – haben tiefe Spuren im Gesicht eines namenlosen Skippers hinterlassen. Der Segler ist mit seiner Jacht allein auf dem Indischen Ozean unterwegs, als er von einem verloren gegangenen Container gerammt wird. Das Leck ist zwar mit guter Ausrüstung leicht zu flicken, doch sind Funkgerät und Navigationsinstrumente schwer beschädigt. So nimmt der versierte Skipper nichts ahnend Kurs auf einen gewaltigen Sturm. Dank viel Glück und grosser Erfahrung überstehen Schiff und Kapitän das Unwetter mit Müh und Not. Damit ist das Schlimmste aber noch nicht überstanden. Die Jacht läuft voll, ist völlig manövrierunfähig, das Trinkwasser wird knapp. Wenn er nicht bald eine der internationalen Schiffsrouten erreicht und von einer Crew entdeckt wird, ist er verloren.

Der Schauspieler Er ist die Kino-Ikone schlechthin: Robert Redford, 76. Unzählige Male ausgezeichnet, darunter auch mit einem Oscar, zeigt er hier sein ganzes Können.

Das Detail Viel Text musste der Altstar nicht auswendig lernen: «Help» und «Fuck», damit ist in diesem Überlebensdrama ja auch alles gesagt. Umso stärker kommt sein Spiel zur Geltung. Und: Jetzt ist er endgültig mit allen Wassern gewaschen …

Die Regie J. C. Chandor gilt als neue Regiehoffnung. Für das Drehbuch seines Finanzthrillers «Margin Call» erhielt er 2012 eine Oscar-Nomination.

Das Fazit Packend verfilmte Ein-Mann-Show. Sehenswert, nicht nur für Segelfans.

Bewertung ****
Länge 106 Min.
Regie J.C Chandor.
Kinostart Im Kino

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