«Stein gewordene Melancholie» Von Gipfeln und Kathedralen

Ausstellung: «Stein gewordene Melancholie»

Ausstellung: «Stein gewordene Melancholie» in der Fondation Pierre Arnaud, Lens VS.

Was zeigt die Ausstellung In den schönen Räumen der Fondation Pierre Arnaud in Lens VS steht der Stein im Mittelpunkt. Gebirgsmotive, Kathedralen und Städte, Steingruben und Höhlen, sie alle sind auf Leinwand oder Papier gebannt. Zu sehen sind aber auch echte Steine: Sie stammen aus der berühmten Mineralien-Sammlung von Johann Wolfgang von Goethe!

Ein Lebensgefühl in Europa Die Romantik war eine Kunstströmung, die Ende des 18. Jahrhunderts von England und Deutschland ausgehend ganz Europa in ihren Bann zog: Leidenschaft und Gefühl trumpften über nüchterne Vernunft. Ins Bewusstsein der Menschen rückte die eigene Vergänglichkeit sowie die der Natur. Es war auch die Zeit, als man den Alpinismus entdeckte und den Berg als Malmotiv.

Glanzstücke Eines der Bilder, die unmittelbar ins Auge stechen, ist das markante Gemälde «Der Rhonegletscher» (1878) von Kaspar Käsli. Weitere Meister: Caspar Wolf, Carl Gustav Carus, Caspar David Friedrich. Bilder ganz oben: «Ansicht der Westfassade des Kölner Doms» (1839) von Carl Georg Enslen; «Das Wetterhorn» von Alexandre Calame.

Lens VS. Bis 17. 4.
«Romantisme – Mélancolie des pierres», Katalog CHF 28.–, Tel. 027 483 46 10

www.fondationpierrearnaud.ch

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