Das Leuchten in der Ferne, Linus Reichlin Sucht nach Gefahr

5 Fragen an ein Buch
Sucht nach Gefahr
Sucht nach Gefahr

Worum geht es?
Der Kriegsreporter Moritz Martens begegnet zufällig einer faszinierenden Frau: Miriam. Bei einem Glas Wein erzählt sie ihm eine unglaubliche Geschichte. Eine Afghanin zieht, verkleidet als Mann, seit Monaten mit einer Talibangruppe durch die Berge. Wird sie enttarnt, droht ihr der Tod. Falls Martens sich bereit erklärt, die junge Frau zu retten, bekommt er ein Exklusivinterview. Der abgebrannte Martens wittert eine grosse Story und willigt ein.

Wer ist der Autor?
Linus Reichlin, 55, ist in Aarau geboren. Sein Debüt «Die Sehnsucht der Atome» erhielt den deutschen Krimipreis 2009. Es folgten die Bücher «Der Assistent der Sterne» und «Er». Reichlin lebt in Berlin.

Der bleibende Satz?
«Die Schlägertrupps, die Milizen, die Folterknechte, die Banden, die herumzogen: Von ihnen unterschied man sich dadurch, dass man abends an der Hotelbar über sie redete.»

Was beeindruckt?
Die Sprache ist klar und schnörkellos wie das Land, in dem die Geschichte spielt.

Was für Bilder bleiben haften?
Die karge Landschaft, das harte Leben der einfachen Bevölkerung. Sie erinnern an die Willkür des Schicksals. 

Und hier geht's zum Bestellen von:
Linus Reichlin, Das Leuchten in der Ferne (Galiani, Berlin)

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