«Broken City» (USA) Sündenpfuhl New York City

Der New Yorker Polizist Billy Taggart (Mark Wahlberg) hat einen Unbewaffneten erschossen und wird vom Dienst suspendiert.
Dreck am Stecken. Mitten im Wahlkampf deckt Billy Taggart (Mark Wahlberg) einen Skandal auf. Hauptverdächtiger: Bürgermeister Nicolas Hostetler (Russell Crowe).
Dreck am Stecken. Mitten im Wahlkampf deckt Billy Taggart (Mark Wahlberg) einen Skandal auf. Hauptverdächtiger: Bürgermeister Nicolas Hostetler (Russell Crowe).

Dem Gefängnis entkommt er nur dank dem Zuspruch von Bürgermeister Nicolas Hostetler (Russell Crowe). Sieben Jahre später schlägt sich Taggart mehr schlecht als recht als Privatdetektiv durch. Da erhält er einen eigenartigen Anruf. Hostetler beauftragt den Ex-Cop, herauszufinden, ob seine Frau Cathleen (Catherine Zeta-Jones) eine Affäre hat. Wenige Stunden nachdem sich sein Verdacht bestätigt hat, wird der Liebhaber auf offener Strasse erschossen. Taggart, dem Böses schwant, nimmt den Bürgermeister genauer unter die Lupe. Als er endlich entdeckt, in welche dunklen Geschäfte dieser verwickelt ist, ist es schon beinahe zu spät.

Die Schauspieler: Zum ersten Mal stehen sich Mark Wahlberg («The Fighter») und Russell Crowe auf der Leinwand gegenüber. Vor allem Crowe («Les Misérables») als zwielichtiger, schmieriger Machtmensch überzeugt.

Der Regisseur: Der 40-jährige Amerikaner Allen Hughes («From Hell», «The Book of Eli») bringt mit «Broken City» den ersten grossen Film ohne Zwillingsbruder Albert heraus.

Das Fazit: Auch wenn es vergnüglich ist, den beiden Schauspielern bei ihrem Katz-und-Maus-Spiel zuzusehen – richtig gelungen ist der Film nicht. Zu wenig Tiefe, zu undifferenzierte Figuren, zu wenig schlüssig die Geschichte. Um es mit Shakespeare zu sagen: Viel Lärm um nichts. 

 

Bewertung: * * * 
Länge: 108 Min.
Regie: Allen Hughes.
Im Kino.

 

 

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