Kino Überlebenskampf im Eis

Die Story: Eine Ölraffinerie in Alaska. Der Biologe John Ottway ist mit der Aufgabe betraut, die Männer vor wilden Tieren zu schützen. Gezeichnet vom Schicksal und untröstlich über den Tod seiner Frau, will sich Ottway das Leben nehmen.
Retten, wen und was man kann Nach dem Absturz der Maschine beginnt die Suche nach den Überlebenden.
Retten, wen und was man kann Nach dem Absturz der Maschine beginnt die Suche nach den Überlebenden.

Doch ein herannahender Wolf hindert ihn daran. Bald danach befindet er sich mit einer Gruppe Arbeiter auf dem Rückflug in die Heimat, als das Flugzeug abstürzt. Sieben Männer überleben, darunter Ottway. Es beginnt ein atemberaubender Wettlauf gegen die Zeit – und ein gnadenloser Kampf gegen ein Rudel Wölfe.

Der Star Liam Neeson («Kampf der Titanen») spielt das Alpha-Tier Ottway dermassen überzeugend, dass man keine Sekunde an seinem Erfolg zweifelt. Er selber sagt: «Mir imponierte die Entschlossenheit der Figur, denn obwohl Ottway ständig in den Abgrund blickt, setzt er, ohne zu zögern, einen Fuss vor den anderen.»

Der Regisseur Joe Carnahan («Narc», «Das A-Team – Der Film») legt mit «The Grey» einen eher einfach gestrickten, aber sehr spannenden Film vor. Schade nur, dass er nicht auf die schmalzigen Rückblenden verzichtet.

Die Hammerszene: Die vielen glühenden Augen des Wolfsrudels in der Dunkelheit.

Der bleibende Satz: «Lebe und stirb heute Nacht.»

Das Fazit: Nervenkitzel pur. Nichts für zart besaitete Seelen. 

Bewertung: * * *
Länge: 117 Min.
Regie: Joe Carnahan.
Kinostart: 12. 4.

Auch interessant