«My Old Lady» (F/USA) Väterlicher Nachlass mit Tücken

Mathias Gold
© HO

Mathias Gold erbt eine Wohnung mit zwei unkündbaren Mitbewohnerinnen. Chloé und Mathilde machen ihm das Leben schwer.

Die Story Der mittellose New Yorker Mathias Gold erbt von seinem Vater eine Wohnung in Paris. Als er in die Stadt der Liebe fliegt, trifft er dort auf die 92-jährige Mathilde, die Bewohnerin des Appartements. Diese hat vor langer Zeit mit Mathias’ Vater eine Immobilien-Leibrente vereinbart, das heisst, sie darf bis an ihr Lebensende dort wohnen und erhält zudem monatlich 2400 Euro. Mathias ist entsetzt, denn er plante, die Wohnung zu verkaufen, um alte Schulden zu begleichen. Zudem hat er in Paris keine Bleibe und muss nun Mathildes Angebot annehmen, bei ihr und ihrer streitsüchtigen Tochter Chloé einzuziehen. Als erstes Mietpfand überlässt er ihr eine goldene Uhr. Für Mathias bricht nun eine kämpferische Zeit an: Wie wird er die Frauen los?

Die Schauspieler Drei grosse Schauspieler tragen den Film: Die Oscar-Preisträgerin Dame Maggie Smith («Harry Potter», «Gosford Park») brilliert als schalkhafte Mathilde, Oscar-Preisträger Kevin Kline («Ein Fisch namens Wanda») ist die perfekte Besetzung des mittellosen New Yorkers Mathias, und Kristin Scott Thomas («Der englische Patient») interpretiert die Rolle der sich aufopfernden, alternden Tochter Chloé überaus glaubhaft.

Der Regisseur Israel Horovitz ist ein amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor. «My Old Lady» ist sein Debütfilm.

Ein Satz Mathilde: «Ich bin 90. Da nimmt man kein Blatt mehr vor den Mund.»

Das Fazit Ein charmanter Film mit Tiefgang, vor den Kulissen von Paris. 

Bewerung ****
Länge
107 Min.
Regie Israel Horovitz.
Kinostart 20. 11.

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