«The Imitation Game» (USA) Code-Knacker im Wettlauf mit der Zeit

The Imitation Game (USA)
© HO

Die Story Der Engländer Alan Turing (Benedict Cumberbatch) ist ein genialer Mathematiker, Kryptanalytiker und Informatiker. Im Zweiten Weltkrieg beauftragt ihn der britische Geheimdienst – zusammen mit einer Gruppe von Code-Spezialisten –, den als unentschlüsselbar geltenden Enigma-Code der deutschen Wehrmacht zu knacken. Als sich der Erfolg hinauszögert, hat der arrogant wirkende Turing alle gegen sich. Mit Ausnahme der jungen Mathematikerin Joan Clarke (Keira Knightley). Und Turing wacht noch über ein streng gehütetes Geheimnis, das nicht an die Öffentlichkeit darf.

Die Schauspieler Der Brite Benedict Cumberbatch («Dame, König, As, Spion», 2011) ist als Alan Turing die ideale Besetzung. Ebenfalls brillant: Keira Knightley («Abbitte», 2007) als Joan Clarke.

Der Regisseur Morten Tyldum («Headhunters», 2011) ist ein norwegischer Regisseur.

Die Szene Die Tests an der riesigen Rechenmaschine und die Anspannung der Code-Knacker sind eines Thrillers würdig.

Der Satz «Lang dachten wir, wir kämpften gegen Deutschland. Falsch. Wir kämpften gegen die Zeit.»

Das Fazit Der Film, der (ziemlich) wahrheitsgetreu die Geschichte des legendären Mathematikgenies und Computerpioniers Alan Turing erzählt, bleibt bis zum Schluss spannend. Gelungener Geschichtsunterricht – und gebührenden Dank den Code-Knackern!

Bewertung  ****
Länge 114 Min.
Regie Morten Tyldum 
Kinostart 22. 1.

 
 
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