Schon gefahren: Citroën C4 Aircross Mit Stil ins leichte Gelände

Der Citroën C4 Aircross verbindet asiatische Gene mit französischem Flair. Der kompakte SUV auf Basis des Mitsubishi ASX dürfte den Franzosen einen Verkaufsschub bringen.
Auffällig: Durch die grossen Leuchten und die serienmässigen LED-Tagfahrlichter sticht der schicke Franzose sofort aus der Masse der kompakten SUVs hervor.
Auffällig: Durch die grossen Leuchten und die serienmässigen LED-Tagfahrlichter sticht der schicke Franzose sofort aus der Masse der kompakten SUVs hervor.

Für Designer sind Kooperationen immer schwierig. Bei eigenen Modellen geniessen wir mehr Freiheiten. So mussten wir beim C4 Aircross einige Kompromisse eingehen, doch zum Glück verlief die Zusammenarbeit mit Mitsubishi sehr gut», verrät Citroën-Designer Carlo Bonzanigo. Der 45-jährige Schweizer ist denn auch zufrieden mit der Optik des neuen Crossovers, der technisch auf dem Mitsubishi ASX aufbaut. Ins Auge stechen beim Citroën C4 Aircross die vertikalen LED-Tagfahrleuchten und der mächtige Chromgrill. Etwas bizarr muten die Rückleuchten mit senkrecht nach unten hängenden «Lappen» an. «Die müssten nicht unbedingt rot sein», gesteht Bonzanigo, «aber hier galt auch fürs Design ‹Form folgt Funktion›. Denn sie verbessern die Aerodynamik und sind mitentscheidend für die tiefen CO2-Emissionswerte.» Weniger Möglichkeiten hatte Bonzanigo bei der Gestaltung des geräumigen, aber etwas nüch tern wirkenden Innern des Aircross. «Lenkrad, Chromdetails und Klarlack, mehr lag aus budgettechnischen Gründen nicht drin», erklärt er. Unter der Haube des 4,34 Meter langen Crossovers verbirgt sich die Technik des japanischen Zwillingsbruders ASX. Dazu gehört zum Beispiel der Antriebsstrang, bei dem per Drehknopf zwischen Frontantrieb, Allrad oder fixer 50:50-Kraftverteilung gewählt werden kann. Neben einem Benziner stehen zwei Dieselmotoren zur Wahl, wobei uns hier vor allem der kleinere 1,6-Liter-Selbstzünder von Citroën positiv auffiel. Er klingt zwar etwas rau, überzeugt aber dank 115 PS und 270 Nm mit viel Durchzug und vor allem hoher Effizienz. Als reiner Fronttriebler begnügt sich der Franzose mit 4,6 l/100 km, was einem CO2-Ausstoss von 119 g/km entspricht. Damit kann der hübsche Crossover auch bei umweltbewussten Käufern punkten.

Citroën C4 Aircross

Motoren Benzin 115 PS, Diesel 115, 150 PS
0 bis 100 km/h 10,8 bis 11,6 s
Spitze 182 bis 200 km/h
Verbrauch 4,6 bis 6,0 l/100 km
CO2-Ausstoss 119 bis 147 g/km
Energieeffizienz-Kategorien A bis C
Verkauf ab sofort
Preis ab CHF 30 200.–
Konkurrenten Ford Kuga, Hyundai ix35, Mazda CX-5, Mitsubishi ASX, Nissan Qashqai, Peugeot 4008, Skoda Yeti, VW Tiguan u. a.
Unser Urteil Der Citroën C4 Aircross ist äusserlich klar extrovertierter gezeichnet als sein Technik-Zwilling Mitsubishi ASX. Zudem ist er weicher gefedert und bietet daher etwas mehr Fahrkomfort. Wem das Plus an Komfort und Stil einen kleinen Aufpreis wert ist, der wird am französischen SUV sicher seine Freude haben.

 

 

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