Edita Abdieski Nachgefragt

Die in Köln lebende Bernerin gewann bei der ersten Ausgabe der deutschen Casting-Show «X Factor».
Edita Abdieski, 26, hat das Zeug zum Star.
© Getty Images Edita Abdieski, 26, hat das Zeug zum Star.

Schweizer Illustrierte: Frau Abdieski, Sie konnten letzte Woche gleich zwei Feste feiern. Ihren Sieg bei «X Factor» und Ihren Geburtstag am Sonntag.
Edita Abdieski: Es liegt eine unglaubliche Woche hinter mir. So viele Eindrücke, es ist alles einfach zu schön, um wahr zu sein.

Nach Stefanie Heinzmann und Leo Ritzmann gewinnt mit Ihnen zum dritten Mal jemand aus der Schweiz eine deutsche Casting-Show. Wie erklären Sie sich diesen Erfolg?
Vielleicht liegt es an unserer Bescheidenheit. Viele Leute stimmen wegen Sympathien für uns, wir Schweizer sind ja ein freundliches Volk.

Ihr Heimatquartier Bern-Bümpliz haben Sie im TV aber als «Scheissgegend» bezeichnet und damit einige vor den Kopf gestossen.
(Lacht.) Das war doch nicht so gemeint! Meine Umgangssprache ist manchmal einfach etwas rau, und anscheinend kennen mich die Leute da draussen noch nicht wirklich. Fakt ist: Ich liebe mein Bümpliz und mein Bern!

Warum leben Sie dann in Köln?
Dafür, dass mir die Musik das Liebste ist, war Bern einfach zu klein. Für die Musik würde ich alles aufgeben.

Ihr Ehrgeiz hat sich ausgezahlt. Ihre erste Single «I’ve Come to Life» scheint ein Erfolg zu werden. Wie gefällt sie Ihnen?
Das Lied ist super, und die Produzenten habe meine Wünsche berücksichtigt. Das Album erscheint voraussichtlich Anfang Dezember, vielleicht sogar mit einigen eigenen Edita-Songs.

Wahrscheinlich werden Sie jetzt reich. Was leisten Sie sich von Ihrer ersten Gage?
Da mein PC kaputt ist, brauche ich dringend einen neuen. Und ein Festnetz-Anschluss muss her, damit ich nicht immer so hohe Rechnungen habe, wenn ich in die Schweiz telefoniere.

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