Parkhotel Bellevue in Adelboden Fondue-Iglu, Feuervogel & Chuenisbärgli

Chillen im «Fondue-Iglu» auf der Engstligenalp, Nachtskifahren am Chuenisbärgli, Wellnessen im «Bellevue»: Adelboden ist eine Reise wert. Nicht nur am Weltcup-Wochenende.
Adelboden
© HO

Adelboden ist nicht nur für Weltcupstars eine Reise wert. 

Jede Wintersport-Destination hat ihre Shoppingmeile. In St. Moritz und Gstaad sind Gucci, Vuitton und Moncler die Stars. An der Adelbodner Dorfstrasse heissen die Ikonen anders: Schmid (Käser), Haueter (Bäcker) und Gempeler (Metzger). «Wir haben keine Monobrand-Boutiquen», sagt Resortmanager Urs Pfenninger schon fast erleichtert, «dafür ein florierendes Gewerbe für Einheimische und für Gäste.»

«Bellevue»: Wellness und Burgunder!
Erstes Haus am Platz ist das Parkhotel Bellevue, mit viel Gefühl zurückgebaut in den Stil der 30er-Jahre. Vintagemöbel aus Skandinavien und Italien in der lichtdurchfluteten Halle – und Burgunder im Keller. Direktor Martin Müller führt das Haus mit seiner Frau Irene sehr persönlich, serviert am Morgen den ersten und am Abend den letzten Espresso. Er ist ein exzellenter Weinkenner, schöpft aus dem Vollen: 14 000 Flaschen, jede Dritte aus dem Burgund! Das lockt Weinfreaks aus der ganzen Schweiz ins Haus. Weitere Trümpfe: eine grosszügige Wellnessanlage (1700 m2). Ein auf 35 Grad erwärmtes Aussenbad (Solbad), versierte medizinische Masseure für alle Anwendungen. 65 Prozent der Gäste kommen wieder – ein schöneres Kompliment gibt es für das freundliche «Bellevue»-Team eigentlich nicht.

Im «Hohliebe-Stübli»
Adelbodens verblüffendstes Restaurant? Das «Hohliebe-Stübli», idyllisch gelegen. Andy Schranz kocht im 300-jährigen Bauernhaus auf einem Holzofen (!) und steht für eine Küche der eher ungewöhnlichen Art: Saltimbocca vom «Chöngeli»-Rücken, Zander mit Haselnüssen, Fondue statt klassischer Käse und Fotzelschnitten zum Dessert. Zaubern für 14 GaultMillau-Punkte.

«Chuenis bi Nacht»
28'000 Zuschauer schwenken ihre Fahnen, wenn sich einmal pro Jahr am «Chuenisbärgli» die besten Skifahrer der Welt aus dem Starthaus stürzen. Plausch-Skifahrer dürfen danach auch ran. Etwa jeden Freitagabend. «Chuenis bi Nacht» heisst der Spass unter Sternen, mit Lasershow und Fondueplausch. Das Skigebiet Adelboden-Lenk ist gross: 200 Kilometer Pisten, drei Skicross-Parks. Kunst am Berg gibts auch: auf der von Unternehmer Ernst Thomke geförderten Tschentenalp. Bernhard Luginbühl wurde mit seinen «Feuerhunden» berühmt. Sein Sohn Basil setzt die Tradition fort: auf Tschenten leuchtet neuerdings ein (mit Gas betriebener) «Feuervogel»!

Das «Fondue-Iglu»
Auf der Engstligenalp steht Europas grösstes Iglu-Restaurant: Acht Iglus sind miteinander verbunden, in Schnee und Eis dampft das Fondue von der Käserei Schmid. Auch ein «Schlittschuh-Iglu» fehlt nicht. Genuss und Abenteuer für 39 Franken. 


Hotel: Parkhotel Bellevue (4 Sterne). 53 Zimmer, grosszügiges Spa, Aussenbad. 14-Punkte-Küche, toller Keller! Familienfreundlich. DZ ab CHF 320.–
Restaurants: Hohliebe-Stübli: 14-Punkte-Küche in einem romantischen 300-jährigen Gebäude. Alte Taverne: Grill, Spätzli und gute alte Rockmusik
Skigebiet: Adelboden-Lenk: 200 Pistenkilometer, mittendrin der schwierigste Riesenslalom-Hang der Welt: Chuenisbärgli. Tageskarte CHF 61.–. Ab 5. April laufen die Bahnen bereits ab 7 Uhr!
Info: www.parkhotel-bellevue.ch, www.adelboden.ch

Auch interessant