Bhutan – Ferien in der Natur Amankora! Fünf romantische Lodges im Himalaja-Gebirge

Tiger’s Nest, Thunder Dragon! Wer die Natur liebt und lange Wanderungen nicht scheut, ist im Königreich Bhutan am richtigen Ort. Die Aman-Gruppe führt im Hochgebirge fünf grossartige Lodges.
Tigers Nest, Bhutan
© Getty Images

Der Aufstieg ist hart, doch die Mühe lohnt sich: Tiger’s Nest, 3000 Meter über Meer.

Für die Anreise brauchts starke Nerven. Der Flug führt vorbei am Mount Everest (unbedingt einen Fensterplatz links reservieren!), an Siebentausendern, an dichten Wäldern. Schliesslich setzt die Maschine zu einer spektakulären Landung an – auf 2236 Metern über Meer. Paro gilt als schwierigste Landebahn der Welt. Fasten your seat belts!

Fünfmal Aman in Bhutan Wer Bhutan kennenlernen will und die Kosten nicht scheut, reist am besten von Aman zu Aman. Die Luxushotelgruppe führt in den westlichen und östlichen Tälern und an den wichtigsten Hotspots des Königreichs fünf Amankora-Lodges: Paro, Punakha, Gangtey, Thimphu und Bumthang. Die meisten sind im klosterähnlichen Dzong-Style gebaut, andere in der traditionellen bhutanischen Bauweise mit Wänden aus gestampftem Lehm und sanft abfallenden Wänden. Jede Lodge bietet mit ihren raumhohen Fenstern eine fantastische Aussicht ins Tal, auf die Berge oder Wälder. Gemeinsamer Nenner: grosszügige Suiten (mit romantischem Bukhari-Holzofen, erstklassige Restaurants), hervorragende Spas. Vor allem nach dem beschwerlichen Aufstieg ins Tigernest ist eine Trekking-Massage im «Amankora Paro» sehr willkommen.

«Hot stone bath» auf 3000 Metern. Die Attraktion im «Amankora Gangtey»: In einer einfachen, aber sehr chic eingerichteten Holzhütte geniesst man ein sehr heisses und heilendes Kräuterbad mit einer fantastischen Aussicht auf das Gangtey-Tal und das Dzong (Kloster) Goemba aus dem 16. Jahrhundert. Nach dem Bad folgt ein typisch bhutanisches Abendessen im «Potato Shack». Fast so hot wie das Hot-Stone-Bad: die Koriander-Chili-Sauce zum Potato-Curry. Wem 3000 Meter noch nicht genug sind, wagt eine fünfstündige Wanderung durch wunderschöne alte Wälder hoch auf 3700 Meter, vorbei an Mediationshütten und Bauernhäusern, wo die Einheimischen schon mal zum Tee laden. Achtung: Der Tee wird gesalzen und mit Butter verfeinert.

Aman in der Hauptstadt. Natürlich gibts auch in Thimphu eine Amankora-Lodge. Der junge Küchenchef Peter aus Seattle ist bei den Gästen sehr beliebt: «Papaya salad» (mit scharfem Ema-Chili), «Yak-Attack» (Hamburger aus Yakfleisch), «Snow fish». Sehenswert in Bhutans Hauptstadt auch das Pangri Zampa, die Klosterschule für Astrologie, und der 51 Meter hohe Buddha Dordenma, auf einem Hügel erbaut. Drei Stunden von Thimphu entfernt liegt das magische «Amankora Punakha», wunderschön gelegen und nur über eine Hängebrücke über den Mo-Chhu-Fluss zu erreichen. Ein feines, kleines Paradies: Rund ums alte Farmhaus gibts nur acht Suiten. Der «Thunder Dragon» wird am offenen Feuer serviert.

Check-in
Anreise Ab Zürich mit Swiss nach Delhi oder Bangkok, weiter mit Bhutan Airlines oder Druk Air nach Paro Übernachten Amankora Lodges, www.aman.com/amankora, fünf Lodges mit max. 24 Zimmern Visum/Einreise Bhutan kann nicht auf eigene Faust bereist werden, sondern nur mit einem bhutanischen Fahrer und Guide. Visum erforderlich Package zehntätige Rundreise mit dem Bhutan-Spezialist Rose Travel ab EUR 9 999.–.
Infos www.rosetravel.de

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